Öko-Test testet Apfelmus und Apfelmark

Test Ökotest Apfelmus und Apfelmark
Ökotest hat neunzehn Apfelmuse und Apfelmark getestet. © victoria p. - Fotolia

Das beste Apfelmus heißt Apfelmark

Wer ‚sehr gutes‘ Apfelmus essen möchte, sollte auf Apfelmark umsteigen. Das legt zumindest das Testergebnis der Zeitschrift Öko-Test nahe. Insgesamt 19 der beliebten Apfelbreie wurden getestet und alle sieben, die ‚sehr gut‘ abschnitten, nennen sich Apfelmark. Sechs von ihnen sind außerdem Bio-Produkte.

Der Unterschied: Apfelmus ist Apfelbrei plus Zucker, Apfelmark ist der reine Apfel ohne Zusatz von Zucker oder sonstigen Süßungsmitteln. Die Süße stammt also aus den Äpfeln selbst. Das bedeutet, dass nur ausgewählt reife Früchte verarbeitet werden.

Bio muss dabei gar nicht besonders teuer sein: Das günstigste ‚sehr gute‘ Bio-Produkt - Thüringer Landgarten Apfelmark - kostete (pro 710 Gramm) lediglich 1,39 Euro. Das teuerste - Bauck Hof Apfelmark - schlägt mit 2,74 Euro zu Buche.

Gut und günstig ist das gleichnamige Produkt von Edeka für 55 Cent. In die gleiche Kategorie fällt ‚Golden Fruit‘ von Aldi Nord für ebenfalls 55 Cent.

Schlusslichter mit befriedigenden Noten sind Odenwald Apfelmus zu 2,18 Euro, Sonnen Bassermanns ‚Mein Apfelmus‘ für 2,35 und Spreewaldhof ‚Das andere Apfelmus‘ für 1,81 Euro je 710 Gramm. Negativ fiel bei ihnen auf, dass Spuren von Pestiziden nachgewiesen werden konnten. Einem Mus wurde außerdem Vitamin C zugesetzt. Das sollte eigentlich nicht notwendig sein und verfälscht ein Naturprodukt. Negativ wirkte sich aufs Testurteil auch aus, wenn Selbstverständlichkeiten, wie der Verzicht auf Konservierungsstoffe, hervorgehoben worden waren.

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