Lebensmittelkennzeichnung: Sportangaben auf Verpackungen gegen Übergewicht?

Verbraucherschützer fordern neben Kalorien- auch Sportangaben auf Lebensmittelverpackungen

Britische Verbraucherschützer fordern eine Lebensmittelkennzeichnung in Form von Sportangaben auf Verpackungen: Hersteller sollen angeben, wie viel Sport jemand machen muss, um die in dem angebotenen Lebensmittel enthaltenen Kalorien zu verbrauchen. Übergewicht und Fettleibigkeit soll so vorgebeugt werden. Wie das in Deutschland ankommt und ob es wirklich etwas ändern würde, sehen Sie in unserem Experiment!

Würden sie 6,5 Kilometer joggen, um einen halben Liter Cola abzutrainieren? Wenn das so auf dem Etikett steht, verzichten doch bestimmt viele Leute auf den Verzehr kalorienreicher Lebensmittel, oder? Das glauben jedenfalls die britischen Forscher und schlagen vor, Sportpiktogramme auf Lebensmittelverpackungen anzubringen. Sie gehen davon aus, dass die meisten Verbraucher ihr Verhalten aufgrund dieser Angaben positiv verändern würden.

Schrecken Sportangaben auf Lebensmittelverpackungen Verbraucher vom Verzehr ab?

Für unser Experiment setzen wir zunächst einmal um, was die Forscher und Verbraucherschützer fordern: Wir entwerfen neue Lebensmittel-Etiketten. Kleine Bildchen darauf zeigen, wie viel Sport man treiben muss, um entsprechende Kalorien zu verbrennen. Diese Sportpiktogramme kleben wir auf Schokoriegel, Sandwiches und unsere selbst entworfene Limonade und testen dann, wie sie bei den Verbrauchern ankommen.

Bis jetzt sind die Sportanleitungen auf Schokoriegeln und Co. in Deutschland noch nicht geplant. Aber zumindest mal kurz darüber nachzudenken, was man gerade so isst, kann ja eigentlich nicht schaden.

Empfehlung