Nudeln selber machen: Tolles Nudelteig-Rezept zum Selbermachen

Nudelteig wird zu Bandnudeln verarbeitet
Nudelmaschine © Bernd Kröger - Fotolia, Bernd Kroeger

Selbgemachte Nudeln schmecken viel besser!

Wer mal ein besonders Geschmackserlebnis in Verbindung mit Nudeln haben möchte, sollte die Fertig-Nudeln aus dem Supermarkt im Schrank lassen und stattdessen den Teig selber machen. So kann man sich sowohl aromatisch als auch farblich bei der Pasta nach Herzenslust auslassen. Ein paar kleine Tipps sind auf dem Weg zum optimalen Pasta-Erlebnis aber zu berücksichtigen.

Nudeln selber machen: Tolles Nudelteig-Rezept zum Selbermachen
Um Nudeln selber zu machen sind nicht mehr Handgriffe nötig als beim Kuchenbacken. © Andreas F. - Fotolia

Die üblichste Art, Nudelteig herzustellen, ist mit Mehl, Eiern, Wasser und Salz zu arbeiten. Zusätzlich kann für einen besseren Geschmack und mehr Geschmeidigkeit ein wenig Olivenöl zugegeben werden (Nudelmaschinen haben wir hier gecheckt). Der Wasseranteil muss entsprechend steigen, wenn keine Eier verwendet werden. Bezüglich des Salzes gibt es zwei Philosophien: Man kann das Salz direkt in den Teig einarbeiten oder es erst beim Kochen in das Wasser geben. Beides ist möglich und die Entscheidung der persönlichen Vorliebe überlassen. Die Mengen-Angaben sind von Rezept zu Rezept leicht verschieden.

Als Faustregel bietet sich an, dass auf 500 Gramm Mehl etwa vier bis fünf Eier, ein bis zwei Esslöffel Wasser und ein Esslöffel Öl kommen. Leichte Variationen sind möglich. Mit dieser Menge an Nudelteig kann man damit rechnen, vier bis fünf Pasta-Liebhaber satt zu bekommen. Dann muss man nur noch die Zutaten vermengen und fertig.

Ganz so leicht, wie's klingt, ist es aber nicht, da dafür schon eine gute Portion Kraft von Nöten ist. Außerdem sollte der Teig etwa eine Viertelstunde geknetet werden, bis er eine elastische und glatte Konsistenz hat. Wem das zu anstrengend ist, der kann auf eine Teigrührmaschine zurückgreifen. Ist der Teig fertig, muss er noch ausgerollt und in die gewünschte Form geschnitten werden. Dann kann er auch schon in den Topf - und dem Nudel-Genuss steht nichts mehr im Wege.

Pasta auf Vorrat: Trocknen Sie die Nudeln

Es ist auch möglich, den Teig auf Vorrat herzustellen. In diesem Fall kann er einfach getrocknet werden und ist so über mehrere Monate haltbar. Er kann dann, wie von den Nudeln aus dem Supermarkt gewohnt, aufgekocht werden. Wichtig ist nur, dass der Platz zum Trocknen neben trocken (!) auch sauber, warm und luftig ist. Lange Nudeln können auf einem Stab aufgehängt werden (Wäscheleinen eignen sich nicht), für kurze bietet sich ein mit einem Tuch oder Backpapier belegtes Blech an. Sind sie vollständig getrocknet, müssen sie in einem Luftdicht verschlossenen Behältnis aufbewahrt werden.

Will man das Pasta-Erlebnis zu einem Farbspektakel machen, um zum Beispiel Kinderherzen zu erfreuen, so lässt sich das ganz einfach mit natürlichen Farbstoffen bewerkstelligen, die während der Teig-Herstellung einfach zugegeben werden. Will man eine Grünfärbung erreichen, so kann man sich mit püriertem Spinat im Kochwasser behelfen, durch Zugabe von Tomatenmark erreicht man eine strahlende Orangefärbung. Letzteres ist auch mittels Zugabe von Karottenpürree möglich. Möchte man kräftig gelbe Nudeln haben, so kann in dem Wasser, das anfangs in den Teig gegeben wird, ein wenig Safran gelöst werden. Für schwarze Färbungen wird Sepiatinte, aus der Tinte von Tintenfischen, benutzt. Diese Tinte muss ebenfalls schon beim Kneten in den Teig. Und zuletzt sei noch eine Violett-Färbung erwähnt, die durch die Zugabe von Roter Bete erreicht wird.

Zu beachten ist jetzt lediglich noch, dass die Garzeit von frisch bereitetem Nudelteig mit 2-3 Minuten erheblich kürzer ist, als die der fertig gekauften oder getrockneten Nudeln. Aus dem Grundteig lässt sich jede mögliche Form an Pasta herstellen, und er lässt sich mit jeder erdenklichen Pasta-Soße kombinieren.

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vom 17.09.2009
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