Verzicht auf Plastikverpackungen: Rewe testet neue Etikettier-Methode bei Bio-Produkten

Nach der Abschaffung der Plastiktüte gehen Rewe und Penny nun testweise den nächsten Schritt in Sachen Nachhaltigkeit: Um weitere Tonnen an Plastikmüll einzusparen, setzen die Lebensmittelhändler künftig auf eine Art 'Brandzeichen' zur Kennzeichnung von Bio-Obst und Gemüse. 

Methode hat keinen Einfluss auf Geschmack, Qualität oder Haltbarkeit

Damit an der Kasse keine Verwechslung zwischen Bio-Produkten und der normalen Variante entsteht, werden die Lebensmittel aus kontrolliertem ökologischem Anbau oftmals zusätzlich verpackt. Dadurch entstehen Unmengen an Plastikmüll, die Rewe und Penny nun mit einer neuen Etikettier-Methode überflüssig machen wollen. 

Das Verfahren, auch 'natürliches Labeling' genannt, trägt mit einem gebündelten Lichtstrahl die äußerste Schalenschicht von Obst und Gemüse ab und macht die Bio-Produkte mit einer Art 'Brandzeichen' als solche kenntlich - ganz ohne den Einsatz von Plastik, Papier oder Klebstoffen. 

Verbraucher haben laut einem Sprecher der 'Rewe-Group' nichts zu befürchten: "Das Labeling findet nur an der Oberfläche statt, ist völlig kontaktlos und hat keinen Einfluss auf Geschmack, Qualität oder Haltbarkeit". Selbst bei Früchten, bei denen die Schale mitgegessen wird, sei die neue Etikettier-Methode völlig unproblematisch. 

Das Verfahren wird aktuell in rund 800 Rewe- und Penny-Filialen in Nordrhein-Westfalen erstmal nur mit Süßkartoffeln und Avocados für einen Monat getestet. Je nach Resonanz der Kunden könne die neue Etikettier-Methode nach der Testphase auf weitere Obst- und Gemüsesorten und dann auch bundesweit ausgeweitet werden.

Empfehlung

Rezept der Woche

Kalbsfilet mit oder ohne Käsehaube

Kalbsfilet mit oder ohne Käsehaube

Benutzerbild von cockingcool
Rezept von cockingcool
vom 09.06.2021
20 Min
mittel-schwer
günstig
(12)