Thermomix-Verkaufsstart in den USA per Internet

Thermomix: Was können die Geräte von Aldi und Lidl?
Thermomix: Was können die Geräte von Aldi und Lidl?
05:33

Thermomix-Partys sollen im Internet stattfinden

Trotz seines stolzen Preises von über 1.000 Euro boomt der Verkauf des Thermomix von Vorwerk. Jetzt startet auch in den USA der Vertrieb der Luxus-Küchenmaschine. Und zwar per Internet.

Bislang wurde der Thermomix in 13 Ländern mit Live-Präsentationen von selbstständigen Vertretern vor Ort an den Mann und die Frau gebracht. Im letzten Jahr erzielten über 600.000 Vertriebspartner mit dem Thermomix einen Umsatz von 1,4 Milliarden Euro für das Unternehmen. Allein in Deutschland verzeichnete Vorwerk einen Umsatzanstieg um 90,6 Prozent auf 429 Millionen Euro.

Beim diesjährigen Vertriebsstart in den USA sollen die Thermomix-Verkaufspartys im Internet übertragen werden, um weiter entfernt wohnenden Kunden die Teilnahme zu ermöglichen. Das erspart dem Unternehmen allerdings auch einen Teil des Einsatzes von selbstständigen Vertretern.

Thermomix-Explosionen führten zu Verbrennungen

Nach Verbrennungs-Unfällen mit dem Thermomix hatte es in Australien zahlreiche Beschwerden gegeben, derer sich nun die australische Verbraucherschutzorganisation ‚Choice‘ angenommen hat.

Bereits im Jahr 2014 seien allerdings vorsorglich an weltweit rund einer Millionen Modellen des Thermomix-Typs TM31 die Dichtungen ausgetauscht worden. Bei Beachtung der entsprechenden Hinweise aus der Gebrauchsanleitung sei der Thermomix ein „sicheres Produkt“, rechtfertigte sich Vorwerk.

Derartige Probleme seien dem Unternehmen aus anderen Ländern bislang nicht gemeldet worden. Auch bei der deutschen Verbraucherzentrale in Düsseldorf liegen derzeit nach Angaben von Sprecher Georg Tryba keine Beschwerden wegen möglicher Sicherheitsprobleme beim Thermomix vor.

Eine ganz andere Frage sei jedoch, ob die Anschaffung einer derart teuren Küchenmaschine sinnvoll sei. „Es gibt auch ein Leben ohne Thermomix“, sagte Tryba. Wer jedoch an solchen Küchenmaschinen Spaß habe, solle sich vorher gut informieren. „Es gibt auch Alternativen“, sagte Tryba.

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