Nudelkelle: Wozu dient eigentlich das Loch in der Spaghettikelle?

Mysterium aufgeklärt: Deshalb hat die Nudelkelle ein Loch!

Die Deutschen lieben die italienische Küche und ganz besonders die klassische Spaghetti Bolognese. Das ist nämlich nach wie vor das beliebteste Gericht der Deutschen. Sehr wahrscheinlich befindet sich also in fast jedem deutschen Haushalt eine sogenannte Nudel- oder Spaghettikelle, oft auch Pasta- oder Spaghettiheber genannt. Und viele dieser Kellen bergen ein kleines aber feines Geheimnis in sich. Dieses Geheimnis muss gelüftet werden!

Findige Löffel-Designer waren am Werk!

Meistens benutzen wir zum Bemessen der Spaghetti-Menge unsere Erfahrung und unsere Intuition. Vorm inneren Auge zählen wir durch: So viele Personen sind am Tisch, so viel Gramm pro Person soll es werden - und fischen dann mit Fingerspitzengefühl und Augenmaß die Spaghetti aus der Packung. Die meisten von uns - Hand aufs Herz - kochen immer viel mehr Spaghetti als nötig. Nicht, dass das ein Problem wäre: Die Spaghetti-Reste machen wir uns am nächsten Tag mit Öl, Knoblauch, Parmesan oder anderen Zutaten noch einmal warm - immer wieder lecker! Aber die entscheidende Frage ist doch, damit auch wirklich nichts von den tollen Nudeln verkommt: Wie findet man die perfekte Portion Spaghetti pro Person?

Die unglaubliche Antwort auf diese Frage führt uns zurück in die Küche, wo unsere Spaghettikelle hängt. Mit etwas Glück haben wir beim Erwerb unseres Pastahebers zufälligerweise zu einem Modell mit einem kreisrunden Wasserauslass gegriffen. Richtig, wir reden von dem Loch in der Mitte der Schöpfeinheit! Findige Löffel-Designer haben sich nämlich überlegt, die Aussparung in der Nudelkelle so groß zu machen, dass die Anzahl einzelner Spaghetti, die hineinpassen, genau einer Portion entsprechen. Genial, oder!?

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