Die Geflügelschere - das richtige Werkzeug zum Tranchieren

Gans wird mit Geflügelschere tranchiert
Mit einer Geflügelschere tranchieren Sie auch eine Weihnachtsgans im Handumdrehen. © picture-alliance/dpa/dpaweb

Mit einer Geflügelschere ist es ein Leichtes, ein Hähnchen, eine Ente oder einen Truthahn zu tranchieren. Die Spezialschere eignet sich in der Küche sowohl für rohes als auch für gegartes Geflügel. Bei den meisten Ausführungen ist es möglich, auch die Knochen des Geflügels sauber zu durchtrennen.

Form und Funktion der Geflügelschere

Mit ihrer robusten Bauweise sorgt die Geflügelschere dafür, dass man auch mit wenig Körperkraft die Hähnchen leicht portionieren kann. Auch die gebogene Form der Klingen erleichtert das Handling und den direkten Zugriff auf die zu durchtrennenden Sehnen und Knochen. Die Griffe der Scheren zeichnen sich häufig durch eine längliche Form aus, ähnlich wie bei Dosenöffnern. Teilweise sind die Scherengriffe auch gebogen. Der Ausschnitt in der Klinge wird als Knochenbrecher bezeichnet. Er dient dazu, die Knochenteile des Geflügels durchzubrechen. Dies gelingt aufgrund der durchdachten Form ohne viel Kraftaufwand.

Verschiedene Geflügelscheren und ihre Besonderheiten

Einige Scheren verfügen über eine gezahnte Schneidklinge. Diese soll verhindern, dass man beim Tranchieren in der Küche oder am Esstisch mit der Schere abrutscht. Auch bei den Griffen gibt es Unterschiede: So stehen den Köchen Geflügelscheren mit durchgehenden Edelstahlgriffen zur Auswahl, aber auch Ausführungen mit Kunststoffgriffen gibt es im Handel.

Viele Geflügelscheren sind mit einem Verschluss ausgestattet, sodass sich Kinder nicht an den scharfen Klingen verletzen können. Auch für die Aufbewahrung ist dieser Verschluss sinnvoll. Andere Modelle verfügen über eine Aufhängung. Oft lassen sich die Scheren außerdem einfach auseinandernehmen. Der Vorteil: Wenn sie in zwei Teile zerlegt sind, sind sie einfacher zu reinigen.

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