Das Nudelholz: Teig ausrollen leicht gemacht

Ein Nudelholz im Einsatz
Mit einem Nudelholz rollen Sie im Handumdrehen Teig aus. © picture alliance / dpa Themendienst

Mit dem Nudelholz lässt sich ein Hefe- oder anderer Teig zu einer gleichmäßig dünnen Platte ausrollen. Es gibt diverse Modelle der Kuchenrollen, die sich in Länge und Durchmesser unterscheiden. Typisches Erkennungszeichen der klassischen Nudelrolle sind die zwei Griffe an den Seiten, mit denen sich die Walze leicht über den Teig schieben lässt.

Einsatzbereiche für die verschiedenen Teigrollen

Die Teigroller werden zum Ausrollen von Tortenböden, von Blätterteig oder von Blechkuchenteig verwendet. Auch zum Plattwalzen von Fleisch oder Schinken lassen sich die robusten Teigrollen einsetzen. In einer Bäckerei ist es oft das Wellholz, das im Vergleich zum Standard-Nudelholz deutlich größer ist. So stoßen die Finger beim Ausrollen nicht gegen den Tisch.

Neben dem klassischen Nudelholz gibt es auch einfache Rundstäbe ohne Griffe. Diese gehören vor allem in die französische Küche, wo sie zum Ausrollen von dünnen Teigfladen eingesetzt werden.

Modellvarianten bei der Kuchenrolle

Bei einigen Teigrollen gehen die Griffe direkt in die Walze über. Diese lassen sich zwar nicht so bequem handhaben, dafür zeichnen sie sich durch eine besonders solide Stabilität aus. Oft läuft die Walze jedoch auf einem Kugellager, um damit die Reibung zu reduzieren und das Nudelholz leichtgängiger zu machen.

Die Unterschiede der Teigroller werden außerdem durch das Material bestimmt. Das traditionelle Nudelholz besteht typischerweise aus festem, glatten Buchen- oder Ahornholz. Außerdem gibt es die leichteren Kuchenrollen aus Kunststoff sowie professionelle Ausführungen mit einer Walze aus Marmor oder Metall. Diese beiden Varianten überzeugen nicht nur durch ihre hygienischen Eigenschaften, sondern auch durch ihre Beständigkeit. Dennoch ist die klassische Teigrolle aus Holz weiterhin der Favorit in den meisten Küchen.

Empfehlung