Bolognese-Saucen im Test: Wie gut ist Fertig-Bolognese aus dem Glas?

Muss es immer frische Bolognese sein?

Neben Schnitzel und Currywurst mit Pommes frites zählt Spaghetti Bolognese zu den Lieblingsgerichten der Deutschen. Die Nudeln mit Tomaten-Hackfleischsauce lieben nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder. Doch gerade mittags, wenn es schnell gehen muss, greifen viele auf Fertigprodukte zurück. Aber wie gut sind die Fertig-Saucen? Der große Bolognese-Test soll es zeigen.

Gemeinsam mit Profikoch Roberto Enßlen testen wir drei Fertigsaucen: Eine günstige aus dem Discounter; 100 Gramm kosten nur 19 Cent. Außerdem testen wir eine Sauce aus dem mittleren Preissegment für 49 Cent pro 100 Gramm und eine teure Fertigsauce aus dem Feinkostladen für 71 Cent pro 100 Gramm. Dem Koch geht es zunächst nur um den Inhalt, nicht um den Geschmack.

Zunächst testet Enßlen die teuerste Sauce. Das enthaltene Fleisch ist nicht angebraten. Dies ist insofern wichtig, als dass die geschmacksgebenden Röststoffe erst beim Braten entstehen. Aber nicht nur das fällt dem Koch negativ auf. Die Sauce enthält sehr viele Karotten, aber sehr wenig Fleisch. Auch die mittelpreisige Bolognese-Sauce kann den Profikoch nicht überzeugen. Auch sie enthält nur wenig Fleisch und dafür viel Gemüse – und dann auch noch das falsche. „Zucchini gehören gar nicht in eine Bolognese-Sauce“, erklärt der Koch. Obwohl die günstigste Soße für eine Tomaten-Hackfleisch-Sauce viel zu hell erscheint, schneidet sie letztlich am besten ab. Zwar finden wir auch hierin viele Karottenstückchen, die die Herstellung günstig machen; aber sie enthält auch eine ordentliche Portion Fleisch im Vergleich zu den anderen Fertigsoßen. Außerdem ganze drei Tomaten.

Klarer Favorit in diesem Durchgang ist also die günstige Sauce mit einem vergleichsweise hohen Fleisch- und Tomaten-Anteil. Doch welche der drei Saucen schneidet im Geschmackstest am besten ab? Das verraten wir Ihnen im Video.

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