Backformen für Cake Pops und Cupcakes im Praxistest

Welche Backformen lohnen das Geld?

Kleine Kuchen in Lolliform, so genannte Cake Pops, und schick verzierte Cupcakes sind derzeit der absolute Backtrend. Sie sehen zum Anbeißen lecker aus und deshalb wollen sich viele gerne an ihnen probieren. Das wissen die Hersteller und überschwemmen uns mit passenden Backformen unterschiedlichster Art:  aus Metall oder Silikon, teuer oder günstig. Doch wofür lohnt es sich wirklich, das Geld auszugeben?

Backformen für Cake Pops und Cupcakes im Praxistest
Wie gut sind Backformen für Cake Pops und Cupcakes wirklich? Der Praxistest soll es zeigen. © Sandra Thiele - Fotolia

Handhabung, Herauslösen und Reinigung

Mit welchen  Utensilien gelingen die trendigen Minikuchen am besten? Mit den altbekannten Metallformen, mit leichten Silikonförmchen oder überzeugt am Ende vielleicht sogar ein Kuchenautomat? Das haben für uns zwei Hobby-Bäckerinnen getestet. Denn Edda und Michaela backen für ihr Leben gern. Für uns haben sie sechs verschiedene Backformen ausprobiert: Edda testete drei Cake-Pop-Formen und Michaela konzentrierte sich auf das Backen mit Cupcake- Utensilien. Für jede Backform haben sie den gleichen Teig verwendet. Muffinteig für die Cupcakes und die Cake-Pop-Formen hat  Michaela mit einem Rührteig befüllt. Alle Formen werden auf Handhabung, Herauslösen und Reinigung getestet.

Zuerst kommen die Formen aus Metall zum Einsatz. Kostenpunkt bei der Cake-Pop-Form: 19,00 Euro für 12 Cake Pops. Die Cupcake-Form geht mit 10,00 Euro für 6 kleine Kuchen ins Rennen. Michaela fettet die Form erst mal ein, Edda befüllt die Cake-Pop-Form direkt mit Teig. Beide Formen kamen dann in den Ofen. Der erste Schritt war einfach: Einfüllen hat sehr gut geklappt. Die Testerinnen sind gespannt auf das Ergebnis. Lässt sich der fertige Teig einfach aus den beiden Formen lösen? Das Herauslösen des Teigs ging bei beiden Formen ganz einfach. Doch die Cake Pops sehen nicht wie erwartet aus, sie sind nur auf einer Seite rund.

Weiter geht’s mit  Silikon-Formen. Sie kosten 17,00 Euro für 16 Cake Pops und bei den Cupcakes liegt der Preis bei 20,00 Euro für 12 Törtchen. Rein mit dem leckeren Kuchenteig und dann ab damit in den Ofen. Leichter gesagt als getan: Der Teig schwappte leicht über. Mit Hilfe eines Blechs klappt es besser und nach 20 Minuten sind alle Minikuchen fertig zum Herauslösen. Eddas Cake Pops lassen sich ganz leicht herauslösen und sind auch rund. Nun zur Reinigung der Silikonformen: Bei Edda läuft's wie geschmiert, Michaela hat dagegen Probleme.

Als Letztes testen die beiden ganz besondere Backformen:  Einen Cake-Pop-Automaten für 12 Cake-pops und 30 Euro und eine Porzellan-Form für einzelne Cupcakes für stolze 12 Euro. Die Handhabung der Porzellan-Formen ist ganz schön einfach: Rein mit dem Teig – fertig. Den Cake-Pop-Automaten muss man allerdings vorheizen und einfetten. Während die Cupcake-Form im Ofen noch vor sich hin backt, sind die Cake Pops schon nach wenigen Minuten fertig. Von allen Cake-Pop-Formen geht‘s hiermit am schnellsten. Und die Küchlein lassen sich sehr leicht lösen. Bei Michaela und der Porzellan-Form klappte es mit dem Herauslösen nicht so gut. Nun zur Reinigung: Der Cake-Pop-Automat lässt sich ganz einfach mit Küchenpapier reinigen. Michaela musste ihre Porzellan-Form dagegen ordentlich schrubben.

Cupcakes und Cake-Pops – drei verschiedene Formen, drei unterschiedliche Ergebnisse. Zum Backen gehört eben nicht nur ein gutes Rezept, die richtige Form ist genauso wichtig. Denn erst dann macht das backen wirklich Spaß.

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