Paprika: Wissenswertes und Tipps für die Zubereitung

Paprika: Wissenswertes und Tipps für die Zubereitung
Paprika ist gesund und vitaminreich © redhorst - Fotolia, Klaus Thumser

Paprika - der Allrounder in der Küche

Es gibt eine Menge Möglichkeiten, Paprika zu genießen. Man kann sie roh essen oder kochen. Sie können Paprika grillen oder sie mit leckeren Zutaten füllen und dann überbacken. Man verwendet sie auf Pizza, in Salaten oder in längliche Stücke geschnitten, um sie in herzhafte Dips einzutauchen. Aber was tun, wenn Sie selbst Paprika anbauen und ein Überschuss entsteht? Lagern Sie das Gemüse ganz einfach ein. Um Paprika haltbar zu machen, gibt es eine Reihe bewährter Methoden: Sie können Paprika einfrieren, im Backofen trocknen oder auch in Essig einlegen. Ob Sie die Paprika schälen, spielt beim Einlegen übrigens keine Rolle.

Nährwerte und Besonderheiten von Paprika

Paprika ist äußerst kalorienarm. Abhängig vom Reifegrad enthalten 100 g der Frucht 19 bis 28 Kalorien. Auch die weiteren Nährwerte können schwanken. Bei grünen Paprika findet man in 100 g etwa 4,6 g Kohlenhydrate und 0,3 g Fett. Hinzu kommen 0,9 g Proteine und 2,4 g Zucker. Zudem beinhaltet sie 10 mg Kalzium und 0,3 mg Eisen. Ebenso finden sich hier Flavonoide, die als Radikalfänger fungieren und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich senken können. Das ist jedoch nicht alles: Paprika sind regelrechte Vitaminbomben: Gerade das wichtige Vitamin C ist hier in hohen Dosen enthalten. Aber auch die Vitamine A und B finden sich in den Früchten.

Eine Frage, die oft auftaucht, lautet: Dürfen Hunde Paprika essen? Die Antwort ist ein klares Nein. Paprika enthält Solanin, das auf Hunde eine schlechte Wirkung haben kann. Sie reicht von Durchfall über Atemkrämpfe bis zu Lähmungserscheinungen und Atemlähmung. Zudem gibt es auch Menschen mit Paprika-Allergie. Hier können Durchfall, Sodbrennen und Bauchkrämpfe die Folge des Verzehrs sein. Sollten Sie nicht an einer solchen Allergie leiden, können die süß-scharfen Früchte ein Tipp gegen Erkältungen sein: Paprika enthält deutlich mehr Vitamin C als eine Zitrone!

Tipps für die Zubereitung von Paprika

Trennen Sie den oberen Teil der Paprika mit einem Messer ab. Nun können Sie ganz einfach das Kerngehäuse herausschneiden, ohne die Frucht zerteilen zu müssen. Dies ist besonders praktisch, wenn Sie Paprika füllen möchten. Mit Hackfleisch gefüllte Schoten gelten als Delikatesse. Auch Reis lässt sich hervorragend zum Füllen verwenden. Ein weiterer Klassiker sind gegrillte Paprika. Sie lassen sich einfach zubereiten und sind eine schöne Ergänzung für den Grillabend.

Es kann vorteilhaft sein, wenn Sie Paprika vorziehen: Die Früchte reifen schneller heran und Sie können diese somit eher ernten. Allerdings sollten Sie damit bis Ende März warten, da der Mangel an Licht sonst für schwache Triebe sorgt. Um bei Paprika die Haut zu entfernen, empfiehlt es sich, die Schoten kurz in heißes Wasser zu legen. Noch einfacher ist es Paprika zu enthäuten, indem Sie einen Tomatenschäler verwenden.

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