Koreanische Garnelensuppe mir Hühnerfleisch und Pilzen

1 Std mittel-schwer
( 4 )

Zutaten

Zutaten für 2 Personen
Hühnerbrust, ohne Haut und Knochen, frisch oder TK 160 g
Garnelen, geschält, TK 120 g
Champignons, weißkappig, (aus der Dose) 80 g
Tomate 1 mittelgrosse
Sonnenblumenöl 3 EL
Sesamöl, hell 1 EL
Für die Marinade:
Ei, Größe M 1
Hühnerbrühe, Kraftbouillon 1 Prise
Limonensaft, frisch 1 EL
Tapiokamehl 1 EL
Reiswein, (Arak Masak) 2 TL
Austernsauce 1 TL
Für die Brühe:
Ingwerscheiben, frisch oder TK 20 g
Galgantscheiben, frisch oder TK 10 g
Chili, grün, frisch oder TK 1 kleiner
Kaffir-Limettenblätter, frisch oder TK 4
Garnelenpaste, (terasi udang, s. Anmerkung) 5 g
Reiswein, (Arak Masak) 2 EL
Kokoswasser 300 g
Hühnerbrühe, Kraftbouillon 6 g
Fischsauce, helle, (z. B. kecap ikan "King Lobster") 1 EL
Limonensaft, frisch 2 EL
Zucker, fein, weiß 2 TL
Kokosmilch, cremig (24% Fett) 100 g
Zum Garnieren:
Peperoniringe, rot 5 g
Peperoniringe, grün 5 g

Zubereitung

Vorbereitung:
30 Min
Garzeit:
30 Min
Gesamtzeit:
1 Std

1.Die frische Hühnerbrust etwas anfrieren lassen, TK-Ware antauen. Quer zur Faserrichtung in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden und diese quer halbieren. Die angetauten Garnelen längs halbieren und den Darm am Rücken entfernen. Die Champignons abbrausen, abseihen, abwiegen und längs vierteln.

2.Die Tomate waschen, den Stiel entfernen, häuten, längs vierteln, den grünen Stielansatz und die Körner entfernen. Die Viertel längs und quer halbieren. Die Peperoni zum Garnieren waschen, den Stiel abschneiden, längs halbieren und die Körner entfernen. Von oben her quer in dünne Fäden schneiden.

3.Für die Marinade das Ei aufschlagen und Eiweiß sowie Eigelb trennen. Das Eigelb anderweitig verwenden. Das Eiweiß mit der Hühnerbrühe und dem Limonensaft verquirlen. Das Tapiokamehl im Reiswein auflösen und unter das Eiweiß mischen. Die Marinade in 2 Hälften auftrennen und die Hühnerfleischstücke getrennt von den Garnelen marinieren. Zu der Garnelenmarinade die Austernsauce untermischen.

4.Für die Brühe den frischen Ingwer und Galgant waschen, schälen und quer in dünne Scheiben schneiden. Den kleinen, roten Chili waschen, quer in dünne Ringe schneiden, die Körner belassen und den Stiel verwerfen. Die Kaffir-Limetten-Blätter waschen und als Ganzes verwenden. Die Garnelenpaste zerkleinern und im Reiswein auflösen. Das Kokoswasser erhitzen, die Hühnerbrühe darin auflösen, Fischsauce, Limonensaft und Zucker untermischen. Die vorbereiteten Zutaten von Ingwerscheiben bis Reisweingemisch dazu mischen. 15 Minuten mit Deckel köcheln lassen.

5.Die Hühnerstücke und die Garnelen abseihen. Die Kaffir-Limettenblätter, die Pilze, die Tomaten und die Marinadenreste in die Brühe rühren. 5 Minuten köcheln lassen.

6.In der Zwischenzeit 2 EL vom Sonnenblumenöl und das Sesamöl in einer Pfanne erhitzen und Hühnerstücke zugeben und 2 Minuten pfannenrühren. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen und bereit halten. Das restliche Sonnenblumenöl zugeben und heiß werden lassen. Die Garnelen pfannenrühren, bis sie rosa werden. Samt dem Öl zu den Hühnerstücken geben.

7.Die Kokosmilch in die Brühe rühren und diese auf die Servierschalen verteilen. Die Garnelen und die Hühnerstücke dazu geben, garnieren, gut warm servieren und genießen.

Anmerkung:

8.Die Garnelenpaste in Asien ist nicht mit der deutschen Garnelenpaste austauschbar. Sie hat, wenn man sie nicht auf dem Markt kauft, eine krümelige Konsistenz und wird im Wasser oder Reiswein aufgelöst. Sie ist eine fermentierte Paste aus mindestens 30% Garnelen und der Rest sind Ährenfische, zu denen auch die Anchovis zählen. Ihr Geruch ist nur schwach fischartig. Geschmacksmäßig rundet sie viele asiatische Gerichte, vor allem aus den Küstenregionen, ab. In der pastösen Form muss man sie im heißen Öl aufbraten, bis sie qualmt. Den Spaß macht man 2 Mal, einmal und nie wieder, der Geruch in der Küche ist noch nach Wochen bemerkbar.

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