Hummus aus getrockneten Kichererbsen

1 Std 50 Min leicht
( 6 )

Zutaten

Zutaten für 8 Personen
Kichererbsen (getrocknet) 500 g
Zitronensaft 60 ml
Olivenöl 60 ml
kaltes Wasser 60 ml
Salz 2 TL (gestrichen)
Wenn man möchte:
Natron 0,5 TL
Tahin (Sesampaste) 4 EL
Kreuzkümmel 2 EL
Knoblauch etwas
Paprikapulver etwas

Zubereitung

Vorbereitung:
5 Min
Garzeit:
1 Std 45 Min
Ruhezeit:
1 Tag
Gesamtzeit:
1 Tag 1 Std

1.Die Kichererbsen sollten zunächst für ca. 24 Stunden in einem großen Topf mit Wasser einweichen. (Ich nehme meinen Suppentopf mit 16L Fassungsvermögen.) Man sollte reichlich Wasser nehmen, weil die Kichererbsen sich beim Einweichen im Volumen etwa verdoppeln und dann immer noch mit Wasser bedeckt sein sollten. Das Einweichen kann bei Raumtemperatur erfolgen.

2.Am nächsten Tag gieße ich das Einweichwasser ab und spüle die Kichererbsen gründlich mit klarem Wasser. Nun kommen die Kichererbsen mit etwas Natron und reichlich heißem Wasser zurück den in großen Topf. Ich nehme erstmal ca. 1,5 mal so viel Wasser wie Kichererbsen und fülle bei Bedarf später mit kochendem Wasser aus dem Wasserkocher auf. Das Natron ist nicht zwingend notwendig, verkürzt aber die Kochzeit. (Zu viel sollte man aber auch nicht nehmen, weil man es ab einer gewissen Menge rausschmeckt und das wäre schade.)

3.Ich koche die Kichererbsen einmal kräftig auf und lasse sie dann bei geschlossenem Deckel köcheln, bis sie weich sind. Für Hummus sollten die Kichererbsen weicher sein als z.B. für Saucen und Suppen. Die Kochzeit beträgt ca. 1 1/2 Stunden und wird kürzer, je länger die Kichererbsen vorher eingeweicht wurden und je mehr Natron im Kochwasser ist.

4.Nach dem Kochen das Kochwasser abschütten und den Topf zum Abschrecken mit kaltem Wasser füllen. Wer möchte kann mit den Fingern im kalten Wasser die Haut der Kichererbsen lösen und abschöpfen. Je weniger Kichererbsenhaut nachher im Hummus ist, desto cremiger wird es. (Ich gehe dabei gerne nach dem Paretoprinzip vor, denn es ich finde es nicht schlimm, wenn ein Teil der Kichererbsenhaut übrig bleibt.) Anschließend schütte ich auch das Wasser ab.

5.Nun lege ich ein paar Kichererbsen zur Dekoration zur Seite und püriere den Rest zusammen ca. 60ml Wasser, dem Olivenöl, dem Zitronensaft und dem Salz. Das geht erfahrungsgemäß besser mit einem Stab- als mit einem Standmixer. Eventuell braucht man noch etwas Wasser, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen. Wer mag kann an dieser Stelle Tahin (Sesammus) und Gewürze hinzufügen. Klassische Gewürze für Hummus sind Kreuzkümmel, Knoblauch und Paprikapulver.

6.Zum Servieren streue ich die zur Seite gelegten Kichererbsen über das Hummus. Man kann zum Schluss auch noch etwas Olivenöl darüber gießen.

Anmerkungen

7.Wir verbrauchen meistens 1/4 des Hummus sofort und frieren den Rest für später ein.

8.Wir essen Hummus gerne pur, als Brotbelag, als Dip zu Rohkost oder in Wraps z.B. mit Salat und gebratenem Gemüse.

9.Das Rezept zu den Tortilla-Fladen aus dem zweiten Bild gibt es hier: Dinkel-Leinsamen-Tortillas

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