Asiatische Gemüsepfanne mit Mie-Nudeln und knusprigen Fleisch-Streifen

50 Min leicht
( 4 )

Zutaten

Zutaten für 3 Personen
Mie-Nudeln 100 g
Mu Err Pilze getrocknet 15 g
Möhre 100 g
Frühlingslauch Stange 100 g
Paprika rot 100 g
Pak Choi mini 100 g
Sojabohnenkeimlinge a.d. Glas 100 g
Knoblauch 10 g
Chiliflocken, gern auch mehr 1 TL
Ingwerpulver 1 gestr. EL
Salz etwas
Kokosmilch 250 ml
Reiswein, alternativ sehr milder Essig 2 EL
Erdnussöl 1 EL
Mehlmischung s. Fleisch 1 EL
Fleisch:
Rind oder Huhn oder Schwein, entweder frisch gekauft, oder was evtl. noch e 400 g
Pfeffer, Salz etwas
Reismehl 50 g
Reisstärke 40 g
Alternative Mehl 550 und Speisestärke, gemischt, gesiebt etwas
Öl zum Frittieren etwas

Zubereitung

Vorbereitung Nudeln und Gemüse:

1.Mie-Nudeln in größere und Mu Err Pilze in kleinere Schüssel geben und beide mit so viel kochendem Wasser übergießen, dass sie mehr als bedeckt sind. Dann quellen lassen.

2.Möhre schälen, in dünne Scheiben hobeln. Frühlingslauch putzen, in Stücke schneiden. Paprika waschen, entkernen und in grobe Stücke schneiden. Mini-Pak Choi putzen, Blätter in grobe und dicke Teile in etwas schmalere Streifen schneiden. Knoblauch schälen, in dünne Scheiben schneiden. Sojabohnenkeimlinge abtropfen lassen. Von den gequollenen Pilzen die kleinen harten Stellen abschneiden und dann grob zerteilen. Das ganze Gemüse in eine große Schüssel geben , schon etwas vermischen, Chiliflocken unterheben und mit dem Ingwerpulver aromatisieren. Kurz vor dem Anbraten salzen. Die gequollenen Mie-Nudeln durch ein Sieb gießen, gut abtropfen lassen.

Vorbereitung Fleisch:

3.Ich muss gestehen, dass ich - für die asiatische Küche völlig untypisch - Lammlachse verarbeitet habe. Sie waren vom letzten Grillen übrig und ich wollte es einfach mal ausprobieren. Also habe ich sie - noch leicht gefroren - auf der Brotmaschine in etwa 4 mm dünne, kleine Scheiben geschnitten, auf einem großen Teller ausgebreitet, auftauen lassen und kurz vor dem Frittieren etwas gesalzen und gepfeffert. Das gleiche macht man aber auch mit frisch erworbenem Fleisch seiner Wahl. Auch das sollte zum Schneiden etwas gefroren sein.

4.Während des Auftauens in einem Wok oder höherem Topf so viel Frittieröl erhitzen, dass man das Fleisch schwimmend frittieren kann. Seine Temperatur sollte konstant bei 150 - 160° liegen. Das mit einem Thermometer überwachen, d.h. , mit der Hitze jonglieren. Nebenher den Backofen auf 50° anheizen, damit man das schon fertige Fleisch darin warm halten kann, da man es in mehreren Portionen nacheinander frittieren muss und man anschließend auch noch in Ruhe das Gemüse zubereiten kann.

5.Wenn das Öl seine Temperatur erreicht hat, Mehl und Stärke in einer Schüssel mischen und nach und nach die Fleischscheiben darin wälzen. Überschüssiges abklopfen. Dann jede Portion etwa 2 - 3 Min. frittieren, mit einer Schaumkelle heraus heben, auf einen Teller geben und im Ofen deponieren. Wenn alles frittiert ist, das Öl in eine Schüssel umfüllen (muss später entsorgt werden), Wok oder Topf säubern, wieder zurück auf den Herd stellen und in 1 EL Erdnussöl ca. 2 Min. das Gemüse anbraten. Dann mit der Kokosmilch aufgießen und es darin weitere 3 - 4 Min. köcheln lassen. Es soll knackig bleiben und seine Farbe behalten. Mit Reiswein (oder etwas Essig) und evtl. noch etwas Salz pikant abschmecken.

6.Zum Schluss von dem Mehl vom Wälzen einen Esslöffel mit etwas Wasser verrühren und den Kokosmilch-Sud damit leicht sämig abbinden. Vor dem Servieren die Mie-Nudeln unterheben, kurz mit erwärmen und dann alles zusammen mit dem Fleisch anrichten. .......und ich muss sagen, das Fleisch der Lammlachse war mega. Es hat geschmeckt wie "teures Rinderfilet" und wenn ich es nicht gebeichtet hätte....es hätte niemand bemerkt...;-))))

Nachwort:

7.Man kann alles an Gemüse verwenden, was man evtl. noch im Kühlschrank hat. Es sollte nur keine zu große, unterschiedliche Garzeit haben. Allerdings kann man des etwas durch unterschiedliche Schnitt-Stärken etwas ausgleichen. Aber asiatisches Gemüse kann ja gerne noch knackig sein. Bei der Fleischauswahl ist es egal, allerdings sollte man Geflügel nicht zu dünn aufschneiden, da es sonst trocken wird.

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