Aprikosen-Ingwer-Chutney

55 Min leicht
( 26 )

Zutaten

Zutaten für 1 Personen
frische Aprikosen 500 gr.
brauner Rohrzucker 150 gr.
weißer Balsamico 125 ml.
Salz 1 Prise
frischen Ingwer, etwas mehr als daumendick 1 Stück

Zubereitung

Vorbereitung:
20 Min
Garzeit:
35 Min
Gesamtzeit:
55 Min

1.Wie Ihr es von mir, zumindest bei einigen meiner Rezepte gewohnt seid, gibt es auch hier wieder einmal eine kleine Geschichte über die Entstehung und die Zubereitung dieser kleinen Köstlichkeit.

2.Aaaalso, dann lege ich mal gleich los:

3.Ich war die Tage zu einem Geburtstag eingeladen und dort gab es ein ganz hervorragendes Grillbuffet mit Köstlichkeiten die das Herz begehrt.

4.Ein kleines Schälchen hat meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen und ich war sehr gespannt was der Inhalt mir für ein kulinarischer Erlebnis beschehrt.

5.Ich also, mich vorsichtig rantastend, mir also zunächst einmal ein Teelöffelchen davon auf den Teller gegeben. Es ist ja unhöflich sich den Teller voll zu laden, um dann feststellen zu müssen daß es einem nicht schmeckt, und es dann stehen zu lassen.

6.Ich kann Euch sagen, es schmeckte einfach fantastisch. Ein absolutes Highlight (zumindest für mich) zu gegrilltem Fleisch. Zu Fisch könnte ich es mir auch sehr gut vorstellen.

7.Nun kam der Punkt an dem ich meine Geschmacksnerven anflehen musste mich nicht im Stich zu lassen und mir zu verraten welche Zutaten in dieser Köstlichkeit stecken.

8.Zwei Tage später hatte ich dann nach einigem grübeln die Erleuchtung, und das ist dabei herausgekommen:

9.Die Aprikosen habe ich halbiert, entsteint und in sehr kleine Würfelchen geschnitten. So knapp 2/3 der köstlichen und nun klein geschnittenen Frucht habe ich mit Hilfe des Zauberstabs zu Püree "verzaubert" und in einen kleinen aber hohen Kochtopf verfrachtet.

10.Den Rest habe ich dazu gegeben genauso wie den Zucker und den Essig.

11.Nun habe ich die Herdplatte angeschaltet, zwischenzeitlich den Ingwer geschält und in winzig kleine Würfelchen zerlegt, auch der wanderte dann in den Kochtopf.

12.Mit dem Ingwer war ich erst einmal mengenmäßig etwas vorsichtig, d.h. ich habe zunächst nur die Hälfte zerkleinert und dazu gegeben.

13.Diesbezüglich musste ich während des aufkochens ab und an mal probieren, was mich aber absolut nicht belastet hat...grins. Der Geschmack sollte doch sehr "ingwerlastig" sein. D. h. immer wieder fein gehackten Ingwer dazugeben, bis das gewünschte Geschmackserlebnis erreicht ist.

14.So, nun hieß es sich in Geduld üben, denn alles sollte recht sirupartig eingekocht werden. D. h. so eine gute halbe Stunde muß man da schon einkalkulieren.

15.Währenddessen kann man durchaus das Eine oder Andere erledigen, sollte aber den Topf samt Inhalt nicht aus den Augen lassen, denn ein gelegentliches Umrühren wäre durchaus sinnvoll.

16.Die ansonsten so sehr geliebte "kleinste Hitze" kann man dabei getrost vergessen, es sollten durchaus so richtig große Blubberblasen entstehen, denn wir wollen ja kein Sößchen sondern eine dickliche Konsistens erreichen.

17.Ab einem gewissen Zeitpunkt sollten wir dann Vorsicht walten lassen, denn dann fangen die Blubberblasen gerne an aus dem Topf zu springen und wenn sie dann auf der Hand oder dem Arm landen macht das richtig aua.

18.Die kluge Hausfrau erkennt diesen Zeitpunkt gewiss und legt einen passenden Deckel schräg auf den Topf, vergisst aber das Rühren trotzdem nicht.

19.Wenn dann endlich die Konsistenz zufriedenstellend ist füllen wir diese Köstlichkeit in ein sauber ausgespültes Marmeladeglas (bei mir sind es bei dieser Menge 1 1/2 geworden), natürlich nicht ohne vorher noch einmal abzuschmecken...grins.

20.Das Glas verschließen wir nun fest und gönnen ihm einen Kopfstand für 5 Minuten.

21.Ja, also ich muß sagen daß ich ausgesprochen zufrieden mit meinem Experiment bin und mich schon mächtig geärgert habe daß ich nicht gleich mehr davon zubereitet habe.

22.Also, was macht klein Marion...nächste Woche noch einmal losdieseln um wieder diese Zutaten zu besorgen , und dann wird ein groooßer Topf voll damit gekocht.

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