Die Laugenbrezel-Knödel :-)

leicht
( 43 )

Zutaten

Zutaten für 2 Personen
Laugenbrezeln 2
Milch 150 ml
Ei 1
Salz, gestrichen... 1 TL
Pfeffer aus der Mühle 0,5 TL
Muskatnuss, gerieben !!! :-) 0,5 TL
die Angabe in TL sind geschätzt – also bitte abschmecken! etwas
Petersilie, fein gehackt 2 EL
Zwiebel, mittelgroß, fein gehackt 1
Butter 1 EL
Nährwertangaben: Angaben pro 100g
kJ (kcal)
632 (151)
Eiweiß
3,2 g
Kohlenhydrate
5,5 g
Fett
13,0 g

Zubereitung

1.Nachdem ich bereits 2 mehr oder wenige gelungene Versuche mit „Brezenknödeln“ anhand von 14 Rezepten hinter mir hatte, mal als Serviettenknödel (leider fehlte hier der Hinweis, dass man besser zwei Portionen macht, weil das riesige Teil nicht mal in einen normalen Nudeltopf passt – grins), dann als Knödel. Die Fotos der Zubereitungsschritte stammen vom zweiten Versuch :-)

2.Bei letzterem hatte ich das gleiche Ergebnis wie zuvor: es waren immer noch einige Brezelstücke nicht „durchgeweicht“. Die Angaben zum Thema „ziehen lassen“ lagen zwischen 10 Minuten und einer Stunde. Beim Durchkneten hatte ich nach 1 Stunde noch immer „feste Bestandteile“, also hab ich mal für ein Stündchen an der kb eingeloggt – hat aber auch nicht geholfen :-(((

3.Ich habe aufgegeben und die Dinger 15 Minuten sieden lassen, dann aufgeschnitten und die Scheiben in Butter gebraten und zu einer kroch gebratenen Scheibe Bauch verputzt (siehe Rezeptfoto). Und so haben sie mir richtig gut geschmeckt :-)

4.Deshalb hab ich's noch mal versucht – wer aufgibt, hat schon verloren...

5.Diesmal bin ich von 2 Personen (oder einer Elke) ausgegangen und habe die Zutaten-Angaben entsprechend abgeändert und dann den nächsten Versuch wie folgt gestartet:

6.Zunächst sollte man die Laugenbrezeln vom Salz befreien und in dünne Scheiben schneiden, die Milch erwärmen (Menge inzwischen erhöht..) und über die Brezeln gießen und das Ganze sehr sorgfältig umrühren.

7.Jetzt noch das Ei mit den Gewürzen verquirlen und unter die Brezelmasse mischen, d. h. wieder rühren, rühren, rühren und das alles von Hand (- könnte man da nicht eigentlich dem Handmixer einsetzen? Experten bitte vortreten :gg:)

8.Die Zwiebel hab ich wieder brav fein gewürfelt und in der Butter glasig gedünstet. Wenn das Ganze abgekühlt ist, wandert das ebenfalls zur Brezelmasse. Wieder tüchtig umrühren...

9.Inzwischen hatte ich auch die Petersilie ganz fein gehackt und dann ebenfalls ordentlich unter gerührt und danach die Masse gut durchziehen lassen – ich schätze, das waren knapp 2 Stunden :-) Lasst euch und der Knödelmasse auf jeden Fall Zeit!

10.Jetzt wird die Masse in traditioneller Handarbeit kräftig durchgematscht – ich hasse das, aber da muss man durch. Inzwischen sollte ein Topf mit leicht gesalzenem Wasser zum Kochen gebracht werden, damit sich die 4 kleinen Knödel dann darin für ca. 15 Minuten - leicht siedend – tummeln können.

11.Ich habe odrnungsgemäß die Hände angefeuchtet und 4 niedliche Knödel geknödelt. Diesmal haben sich die Dinger sehr feucht angefühlt - nöö, nicht wegen der feuchten Hände..., also hab ich sie vor dem Abtauchen rasch noch mal in Paniermehl gewälzt.

12.Bitte um einen dezenten Tusch, denn diesmal war das Ergebnis – aus meiner persönlichen Sicht - ok :-))) Wenn sich jemand wirklich traut, mein Experiment nach zu kochen, würde ich mich über eine Rückmeldung freuen, denn es war für mich ein hartes Stück Arbeit so "nach Rezept" zu kochen – grins.

13.Warum ich das Rezept nicht unter "Brezenknödel" eingestellt habe? Ganz einfach, inzwischen gibt es davon 15 und ich wollte nicht die Nummer 16 werden :-))))

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