Hummer- oder Krabbencocktail

Rezept: Hummer- oder Krabbencocktail
Hummer- oder Krabbencocktail
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Hummer- oder Krabbencocktail
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Zutaten für
4
Personen
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ZUTATEN
1 Kilogramm
Hummer oder Krabben
1 Bund
grüner Spargel alternativ Zuckerschoten
4 Scheiben
Brioche
1 Stück
Mango
1 Stück
Eigelb
200 Milliliter
Pflanzenöl
1 Teelöffel
Senf
3 Esslöffel
Ketchup
1 Teelöffel
Worcestersoße
REZEPTINFOS
Schwierigkeitsgrad
leicht
Zubereitungszeit
Preiskategorie
€ €
veröffentlicht am
15.02.2009
Angaben pro 100 g
kJ (kcal)
3412 (815)
Eiweiß
0,4 g
Kohlenhydrate
1,6 g
Fett
91,2 g
TIPP!
REZEPT-KATEGORIEN
TIPP!

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ZUBEREITUNG
Hummer- oder Krabbencocktail

1
Den Hummer ca. 12 Minuten im Salzwasser mit einem Schuss Essig kochen, anschließend im kalten Wasser abschrecken und trocken legen. Das Schwanzstück aufbrechen und das Fleisch vorsichtig lösen, ebenso mit den Scheren verfahren.
2
Den Spargel bis zur Hälfte schälen und in etwas Salzwasser "aldente" kochen und abschrecken. Den Spargel anschließend in gefällige Stücke schneiden, die Spitzen zur Deko aufheben (alternativ analog mit den Zuckerschoten verfahren). Die Mango ebenfalls in gefällige Stücke schneiden.
3
Eigelb, etwas Salz und Pfeffer in eine Schüssel geben und vermixen. Anschließend das Öl unter ständigem mixen unterrühren, bis die Majonaise eine gute Konsistenz hat. Nun noch den Ketchup, die Worcestersoße und je nach Geschmack noch etwas Cognac dazugeben und untermengen
4
Die Briochescheiben mit Puderzucker bestäuben und bei Ober-/Unterhitze im Ofen karamelisieren lassen.
5
Den Hummerschwanz (die Krabben) klein schneiden, mit dem Spargel (den Zuckerschoten) und der Mango vermengen, Majonaise dazugeben und auf einer Briochescheibe anrichten. Die Hummerscheren halbieren und zur Deko mit etwas Spargel nutzen.

KOMMENTARE
Hummer- oder Krabbencocktail

   Finni
An alle selbsternannte Gourmets mal was zum Nachdenken... Auszug aus Hummer: Gekocht werden tut weh Die Tatsache, dass Menschen bestimmte Tiere als "gefühllose Lebensmittel“ betrachten, wird besonders deutlich bei Hummern, die in den meisten Ländern, und eben auch in Deutschland, wie Hunde und Katzen in China, lebend in kochendes Wasser geworfen werden und 30 Sekunden bis sieben Minuten lang, grausamen Todesqualen ausgesetzt sind. Systematik und Nervensystem Hummer gehören zu den Wirbellosen, zum Stamm der Arthropoden (Gliederfüßer), die neben den Crustaceen (Krebstieren) auch die Unterstämme der Insekten und Spinnentiere umfasst. Krebstiere besitzen ein Strickleiternervensystem, das sich aus segmental angeordneten Ganglien zusammensetzt. Die einzelnen Ganglien bilden durch quer und längs verlaufende Verbindungen eine Art Kette. Die einzelnen Ganglien sind teilweise auch durch Verschmelzung zu großen Nervenknoten konzentriert. Hummer als „Nahrungsmittel“ Susanne Spröer vom Fernsehsender WDR äußerte sich in einer Dokumentarsendung folgendermaßen über Hummer: „Eine Delikatesse, die mit solcher Qual verbunden ist, sollte einem eigentlich den Appetit verderben.“ Fang und Transport Zehntausende Fallen gehen jedes Jahr auf den Meeresgründen verloren und die gefangenen Hummer treiben den Rest ihres langen Lebens (mehr als 50 Jahre) ohne Aussicht auf Befreiung auf dem Meeresboden. Der Nordseehummer, einst Leibspeise der Helgoländer Fischer ist mittlerweile fast ausgerottet. Im Atlantik gibt es noch größere Hummerbestände, doch auch in den USA und in Kanada bleiben immer mehr Körbe leer. Jährlich werden etwa 800 Tonnen Hummer, das sind etwa 1 Million Tiere nach Deutschland importiert. (1) Nach dem Fang werden die Hummer in großen Fabriken auf Fließbändern nach Größe sortiert und mit zusammengebundenen Scheren einzeln in Metallboxen verpackt. In Kühlhäusern bleiben sie ohne Futter manchmal wochenlang aufgestapelt, bis sie in engen, dunklen Transportkisten in alle Welt verschickt werden. Die im Sommer gefangenen Tiere werden monatelang, weiterhin mit zusammengebundenen Scheren, bewegungslos und ohne Nahrung, in engen Becken gehalten. Die Tiere werden nach dem Fang nicht mehr gefüttert, da ihre Fäkalien das Wasser verschmutzen könnten und müssen monatelang ohne Futter überleben. Ihre Scheren werden zusammengebunden, da sie Einzelgänger sind und sich gegenseitig angreifen würden. (2) Ihr Leidensweg endet schließlich damit, dass sie lebendig kopfüber in einen Topf mit kochendem Wasser geschmissen werden, gemäß der Tierschutz-Schlachtverordnung. Ihr Todeskampf kann bis zu 7 Minuten dauern. (3) Lebend gekocht werden tut weh Wenn Hummer lebend in kochendes Wasser geworfen werden, schlagen sie wie wild um sich in dem verzweifelten Versuch zu entkommen. Für den Wissenschaftler Dr. John Baker sind dies eindeutig Reaktionen auf Schmerz und keine Reflexe. (4) Auch die Studie der European Food Safety Authority bestätigt, dass Hummer Schmerz empfinden können und außerdem erstaunlich lernfähig sind. (5) Nach Aussage des Luxusrestaurant-Kochs Bernhard Gössnitzer „ist es ein Märchen, dass Hummer, wenn sie in siedend heißes Wasser geworfen werden, sofort sterben. Meistens werden fünf Hummer auf einmal ins Wasser geworfen. Das kühlt das Wasser dementsprechend ab. Die Folter dauert so lange, bis das Wasser wieder heiß ist.“ [...] Quelle: http://www.peta.de/web/hummer_gekocht.1199.html

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