Salat Olivier - Salat „Stolitschnij“ von Aleks Oma

40 Min leicht
( 8 )

Zutaten

Zutaten für 8 Personen
Kochwurst Lyoner im Stuck oder gekochtes Kalbfleisch 400 g
Kartoffeln ca. 8 Stk. 1000 g
Karotten ca. 2 Stk. 200 g
Gewürzgurken 200 g
Erbsen aus der Dose 200 g
Gekochte Eier 5 Stück
Apfel (Saure Sorte) 100 g
fein gehackter frischer Schnittlauch 3 EL
fein gehackter frischer Dill 1,5 EL
fein gehackte frische Petersilie 1,5 EL
Salat Mayonnaise 150 g
Gewürzgurken Saft (Marinade Wasser) 3 EL
Scharfer Senf (am besten selbstgemachte) 1 Teelöffel
Salz 1,5 Teelöffel
Pfeffer 1 Teelöffel

Zubereitung

Vorbereitung:
20 Min
Garzeit:
20 Min
Ruhezeit:
2 Std
Gesamtzeit:
2 Std 40 Min

Vorwort:

1.Ein Festmahl ohne den Salat Oliver ist in Russland undenkbar. Im 19. Jahrhundert ließ sich der russische Adel den von einem französischen Koch zubereiteten Salat schmecken. Während des ersten Weltkriegs und der Oktoberrevolution in Vergessenheit geraten, wurde der Salat Olivier Mitte des 20. Jahrhunderts wieder entdeckt und eroberte erneut den russischen Gaumen. In Russland ist er auch als Salat „Stolitschnij“ (russisch: салат „Столичный“) bekannt. Wörtlich übersetzt bedeutet „Salat Stolitschnij“ „Salat der Hauptstadt“

Zubereitung:

2.Kartoffel und Karotten waschen dann mit Schale fertig kochen (ca. 10-20 Minuten je nach Große). Fertiggekochte Kartoffel und Karotten in Sieb geben und unter Kaltem Wasser abkühlen lassen dann Kartoffeln pellen und Karotten schälen.

3.Eier hart kochen (ca. 10 Minuten) dann unter kaltem Wasser abkühlen lassen. Anschließend schälen.

4.Mayonnaise, Gewürzgurken Saft, Senf, Salz und Pfeffer in eine kleine passende Schüssel geben und mit einem Schneebesen zu eine gleichmäßige, cremige Maße schlagen.

5.Kartoffel und Kochwurst in ca. 1x1 cm Würfel schneiden. Karotten und Gewürzgurken in die Länge vierteln und in ca. 2 mm dicke Viertelscheiben schneiden, Eier grob hacken, Erbsen abtropfen lassen, Apfel entkernen und in feine max. 3x3 mm Würfel schneiden dann alles in eine passende große Schüssel geben und mit Dill, Petersilie und Schnittlauch bestreuen.

6.Mayonnaise (Remoulade) hinzufügen, gründlich mit Hand vermischen (aber nicht zerquetschen) und den Salat eine Stunde in Kühlschrank ziehen lassen.

7.Nach eine Stunde Salat aus Kühlschrank nehmen, je nach Geschmack mit Pfeffer und Salz nachwürzen und nochmal gründlich mit Hand vermischen, danach im Kühlschrank weitere Stunde ziehen lassen. Fertig.

Guten Appetit!!!

Die Geschichte:

8.Dieser russische Salat trägt den Namen des französischen Kochs Olivier. Der Salat Olivier wird in Russland so gerne und so oft gekocht, dass viele ihn für ein traditionelles Gericht der russischen Küche halten. Doch historisch gesehen ist der Ursprung des Salats nicht ganz klar. Mitte des 19. Jahrhunderts eröffnete ein französischer Koch namens Olivier in Moskau ein schickes Restaurant, in dem er unter anderem einen neuen Salat servierte. Mit seiner Kreation soll er rasch die Moskauer Gourmet-Gaumen erobert haben. Sogar der Zar soll den Salat nur bei ihm bestellt haben. Unumstritten ist, dass es den Koch Olivier tatsächlich gab. Manche behaupten jedoch, der geschickte Franzose hätte das Rezept aus einem alten russischen Kochbuch. Dabei verweisen sie auf historische Schriften aus dem 18. Jahrhundert, in denen die Zubereitung des Salats bereits dokumentiert werde. Sicher wiederum ist, dass das Rezept des französischen Gourmet-Kochs im Laufe der Jahre deutlich vereinfacht wurde. Olivier bereitete seinen Salat mit schwarzem Kaviar, Krebsfleisch, zartem Haselhuhn, gekochter Kalbszunge, Kapern und speziellen französischen Gewürzen zu. Kaviar, Krebsfleisch und Kalbszunge verschwanden zuerst von der Zutatenliste. Haselhuhn wurde durch Rebhuhn und später durch Hühnerfleisch ersetzt. Erst in den 1950-60er ist es üblich geworden, den Salat Olivier mit gekochtem Kochwurst oder Kalbfleisch zuzubereiten.

Kochboxen entdecken

Auch lecker

Kommentare zu „Salat Olivier - Salat „Stolitschnij“ von Aleks Oma“

Rezept bewerten:
5 von 5 Sternen bei 8 Bewertungen
Jetzt Rezept kommentieren
Lade...

Weitere Vorschläge zu
„Salat Olivier - Salat „Stolitschnij“ von Aleks Oma“