Rehbraten in Rotweinsoße mit Kroketten

1 Std 30 Min leicht
( 14 )

Zutaten

Zutaten für 4 Personen
Die Rehkeule und ihre Soße
Öl 2 EL
Rehkeule 4 Stück
Salz etwas
Pfeffer etwas
Wildfond 1 Liter
Rotwein 750 ml
Mais Stärke 5 EL
Gemüsezwiebel 10 Stück
Die Krokettenmasse
Kartoffeln festkochend 250 g
Kartoffeln mehlig 250 g
Eier 3 Stück
Salz etwas
Pfeffer etwas
Muskatnuss etwas
Semmelbrösel 100 g

Zubereitung

Zubereitung der Keulen

1.Öl in den Topf geben und erhitzen.

2.Nun die Rehkeulen dazugeben und beidseitig würzen, danach gleich scharf anbraten.

3.Den grob geschnittenen Zwiebel hinzufügen und mit Rotwein, sowie Wildfond ablöschen.

4.Das Fleisch weichköcheln, bis es sich beginnt von der Keule zu lösen.

5.Nun das Fleisch aus dem Topf nehmen.

6.Maisstärke in den Topf geben und gut mit dem Pürierstab die gesamte Soße durchmixen, bis sie eine sämige Konsistenz erhält.

7.Soße nochmals kurz aufkochen lassen.

Die Kroketten

8.Kartoffeln kochen.

9.Die Kartoffeln pressen und in eine Schüssel geben. (Ich nehme meistens eine Reibe und reibe die Kartoffeln grob.)

10.Zu den Kartoffeln, Salz, Pfeffer, etwas Muskatnuss und die Eier geben.

11.Gut durchmengen und rasten lassen.

12.Nach ca. 1/2 Stunde der Masse entweder Mehl oder auch Kartoffelpüreepulver zufügen - dies nur machen, wenn die Masse nicht fest genug ist um sie zu formen.

13.Würstel formen und in den Semmelbröseln wälzen. Nun nur noch für ca. 5 Minuten ins Öl geben und goldig bräunen.

Anrichten und genießen

14.Nun nur noch die Keule anrichten (wahlweise das Fleisch auch von den Knochen lösen), mit der Soße überziehen und die Kroketten zugeben.

Noch Infos zum Schluss

15.Ich verwende für dieses Rezept immer das Fleisch vom Jahrling (einjährigen Reh). Das braucht man nicht so lange garen und der typisch, zeitweise zu markante Wildgeschmack kommt dann nicht so durch. Wenn das Fleisch gut abgelegen ist, dann erspart man sich nebenbei das einpatzen in Milch und sonstiges - daher empfehle ich das Fleisch (sofern es geht) beim Jäger des Vertrauens zu kaufen, da kann man dann wirklich nichts falsch machen. Ich würze das Wild immer so, als ob es Rind wäre und behandel es im eigentlichen auch so. Da fällt dann auch den Wildskeptikern nicht auf, dass es sich um eines handelt (bin schon einige Male gelobt worden für dieses zarte Rind!!!).

16.Wildfond kann man natürlich auch wunderbar durch Rinderfond ersetzen und wenns ganz hart kommt auch mit einer stärker gewürzten Gemüsebrühe.

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