Olivenöl zum Braten: Mit Vorsicht zu genießen - Tip

Olivenöl zum Braten: Mit Vorsicht zu genießen

Die Mittelmeerküche macht’s vor

Die Mittelmeerküche macht’s vor

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Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass Olivenöl zum Braten und Schmoren nicht geeignet sei. Rund ums Mittelmeer weiß man es seit Langem jedoch besser. Entscheidend für die gesunde Verwendung von Olivenöl zum Braten ist der Rauchpunkt. Wie der Name schon sagt, beginnt Öl ab dieser Temperatur deutlich Rauch zu entwickeln. In diesem Rauch ist sehr giftiges, krebserregendes Acrolein enthalten, dass Sie auf keinen Fall einatmen oder essen sollten. Bei Olivenöl liegt der Rauchpunkt unterschiedlich. Bei nativem, kaltgepressten Olivenöl ist er bei 130 Grad, raffiniertes Öl raucht ab etwa 180 Grad. Ungefiltertes Öl verträgt dabei weniger Hitze als klares. Wenn es also in der Pfanne raucht und unangenehm riecht, müssen Sie leider das Bratgut und das Fett ihrer Gesundheit zuliebe sofort entsorgen.Frittieren und Braten mit Olivenöl funktioniert übrigens auch bei niedrigeren Temperaturen hervorragend. Auch hier lohnt wieder ein Blick in die Küchen des Mittelmeers. Dort nimmt man statt einer Fritteuse eine Pfanne und gibt reichlich Olivenöl hinein.Bei kurzer, starker Hitzezufuhr wird Gemüse, Fleisch oder Fisch kross und lecker. Verwenden Sie dafür ein kräftig, intensives Olivenöl, das einen bitteren und pikanten Geschmack hat – es verträgt mehr Hitze und gibt sein Aroma an das Bratgut ab. Sie können das Öl, wenn es nicht zu heiß geworden ist, übrigens mehrfach verwenden, schließlich ist gutes Olivenöl auch zum Braten recht teuer.
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