Indirektes Grillen: Sanft zum Fleisch - Tip

Indirektes Grillen: Sanft zum Fleisch

Rundum-Hitze für perfektes Fleisch

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Grillgut auf den Rost und los? Mit indirektem Grillen zaubern sie viel zarteres Fleisch und natürlichere Aromen. Doch Geduld ist gefragt – und ein besonderer Grill.Für indirektes Grillen muss der normale Grill leider zuhause bleiben. Normalerweise kommt das Fleisch auf den Rost und gart direkt über der Glut. Indem man es ab und zu wendet, wird es kross und erhält sein typisches Aroma.Beim indirekten Grillen wird das Fleisch allerdings von allen Seiten gleichmäßig gegart. Weil kein Fett in die Glut tropft, entsteht auch kein giftiger Rauch. Dazu braucht es aber ein geschlossenes System wie im Kugelgrill. Unter dem Rost wird dabei eine Auffangschale positioniert, die mit Wasser, Bier oder Wein gefüllt ist. Die Glut wird drumherum angeordnet. Profis legen noch spezielles Räucherholz dazu, dessen Aroma durch den entstehenden Dampf das Fleisch wunderbar durchdringt. Das Grillgut kommt über die Schale und der Kugelgrill wird geschlossen.Auch wenn Sie es gewohnt sind: Machen Sie den Deckel beim indirekten Grillen zwischendurch nicht auf. Nur so bleibt die Temperatur von etwa 130° im Grillinneren erhalten. Messen Sie sie am besten mit einem Grillthermometer, das bei den meisten Kugelgrills enthalten ist. Das Fleisch wird durch die niedrigen Temperaturen äußerst saftig.Für die herkömmliche Bratwurst oder ein Steak ist dieser Aufwand hingegen meist zu groß. Aber für eine ganze Keule, einen großen Braten oder gar ein Spanferkel ist diese Methode bestens geeignet. Allerdings dauert das ziemlich lang: Mit einer Stunde Garzeit müssen Sie mindestens rechnen. Auch ein Gasgrill kann zum indirekten Grill verwendet werden, sollte aber entsprechend eingestellt und mit zusätzlichen Räucherhölzern bestückt werden. Sonst ist das Fleisch zwar gar, besitzt aber nicht den typischen Grill-Geschmack.
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