Kai-lan (Chinesischer Brokkoli) - Tip

Kai-lan (Chinesischer Brokkoli)

Kurze Beschreibung, Verarbeitung und Verwendung

Kurze Beschreibung, Verarbeitung und Verwendung

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TIPP! Zur Zubereitung
Allgemein:
Der Kai-lan, häufig auch Kailan geschrieben, ist eine Kohlart mit etlichen Unterarten, die in China gezüchtet wurde und jetzt, in der gelbblütigen Unterart, in ganz Asien angebaut wird, sofern es das Klima zulässt. Er ist, wie der Rosenkohl, eine Stielpflanze mit wechselständigen Blättern, die ähnlich wie beim Brokkoli, einen bläulichen Schimmer haben.
Geschmack:
Der Geschmack erinnert an Brokkoli und so wird er manchmal als Chinesischer Brokkoli bezeichnet. Näheres zur Morphologie usw. siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Kai-lan. Der in der Literatur erwähnte, leicht bittere Geschmack, ist bei der gelbblütigen Sorte nicht mehr vorhanden. In deutschsprachigen, chinesischen Kochbüchern wird er meist durch Spinat oder Mangold ersetzt.
Erhältlich:
Da ältere und bis zu 50 cm hohe Stielpflanzen stark verholzt sind, wird er spätestens bei Erreichung von 30 cm Höhe geerntet. Die Stiele sind an der Schnittstelle meist unter 8 mm dick. Die ovalen, häufig leicht gewellten Blätter haben in etwa gleichlange Blattstiele, die bis zur Blattspitze durchgehen. Am oberen Ende des Stiels findet man meist einen Blütenansatz oder hin und wieder bereits Blüten.
Verwendung:
Kai-lan (Chinesischer Brokkoli) - Tip
Vom Kai-lan werden alle Teile, Stiele, Blätter und Blüten verwendet, z.B. bei Cap Cay, bei Suppen und Eintöpfe, die Blüten zum Garnieren und die kleingeschnittenen Stiele als Saucengrundlage oder zum Garnieren.
Ein Beispiel findet sich hier:
https://www.kochbar.de/rezept/537094/Thailaendische-Garnelen-mit-bunten-gebratenen-Nudeln.html
Prozessing 1:
Kai-lan (Chinesischer Brokkoli) - Tip
Den Kai-lan gründlich waschen. Da der Stiel unterhalb des ersten Blattes meist verholzt ist, den Stiel zusammen mit dem 1. Blatt ca. 1 cm oberhalb des Blattansatzes abschneiden (s. die weissen Striche im Bild).
Prozessing 2:
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Die restlichen Blätter am Stiel abschneiden und den Blattstiel, bei großen Blättern, bis zur Blattspitze heraustrennen (1. Bild). Bei kleineren Blättern direkt am Blattbeginn abschneiden (2. Bild).
Prozessing 3:
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Das obere Ende vom Kai-lan mit dem Blütenansatz mit 1 – 2 Blättern zusammen abschneiden und zum Garnieren, roh oder kurz gedämpft, verwenden.
Prozessing 4:
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Die Stiele, vom Kai-lan und von den Blättern, quer in dünne Röllchen schneiden. Die Blätter beliebig zerkleinern.
Bevorraten:
Was nicht sofort verbraucht wird, kann eingepackt bis zu 2 Tage im Kühlschrank bevorratet werden. Besser ist es sie portionsweise tiefzufrieren.
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