ungarische Krautrouladen / Kohlrouladen in Tomatensoße (Töltött káposzta)

2 Std leicht
( 25 )

Zutaten

Zutaten für 4 Personen
Die Fülle
Hackfleisch gemischt 500 Gramm
Reis 150 Gramm
Knoblauchzehe 4 Stück
Zwiebel 1 Stück
Suppenwürfel 1 Stück
Tomaten-Mehl-Schwitze
Mehl 2 EL
Tomatenmark 140 Gramm
Zucker 1 TL
Allgemein
Weißkohl frisch 1 Stück
Spitzpaprika grün 3 Stück
Suppenwürfel 1 Stück
Speck durchwachsen, in Scheiben 6 Scheibe
Salz etwas
Pfeffer etwas
Öl etwas

Zubereitung

Vorbereitung:
40 Min
Garzeit:
1 Std 20 Min
Gesamtzeit:
2 Std

Gerichte-Geschichte

1.Ungarische Krautrouladen nach Familienrezept meiner Schwiegermutter: Krautrouladen werden in Ostungarn regelmäßig zubereitet, man isst sie als Zwischen- oder Hauptmahlzeit am Besten mit Brot und kommen Gäste so werden diese hausgemachten Köstlichkeiten aufgetischt (in Ungarn darf kein Gast hungern).

Die Fülle

2.Reis und Hackfleisch in eine Schüssel geben. Die Zwiebel sowie den Knoblauch fein reiben. Einen Suppenwürfel mit etwas Wasser auflösen und dann mit Salz und Pfeffer die ganze Masse gut durchmischen.

Vorbereitung

3.Entferne den Strunk am Kohl. Den Kohl/das Weißkraut über Wasserdampf leicht weichdünsten sodass man die einzelnen Blätter gut ablösen kann. Die harten Stiele entfernen. Die kleinen Blätter sowie den Paprika kleinschneiden.

Die Roulade

4.Lege etwas Fülle auf ein Blatt, schlage die Seitenränder ein und rolle die Rouladen auf.

Die Rouladen kochen

5.In einen großen Topf etwas Öl geben. Den Boden mit der Hälfte des geschnittenen Krauts und den Paprikastreifen (ich mußte roten Spitzpaprika nehmen, üblicherweise verwendet man aber grünen) auslegen. 3 Scheiben Speck/Knoblauchfleisch/Selchfleisch dazugeben.

6.Darauf die Rouladen platzieren. Alternativ oder zur Abwechslung kann man auch gefüllte Paprika untermischen.

7.Abschließend etwas Speck und das Ganze mit dem restlichen geschnittenen Kraut belegen.

8.Einen Suppenwürfel (in dem Wasser mit dem der Kohl gedünstet wurde da dieses bereits Geschmacksstoffe enthält) auflösen und den gefüllten Rouladen-Topf mit Wasser bündig aufgießen.

9.Das Ganze beschweren, kurz aufkochen und dann ca. 45 simmern lassen. Salzen und Pfeffern, nicht umrühren.

Tomaten-Mehl-Schwitze

10.In einem kleinen Topf etwas Öl erhitzen. Mehl einrühren und unter ständigem Rühren leicht bräunen.

11.Das Tomatenmark (2-fach konzentriert) zugeben, Zuckern, durchrühren und mit ca. 8-10 Schöpfern vom Sud aus dem Rouladentopf aufgießen.

12.Die Schwitze über die Rouladen gießen, vorsichtig unterheben (nicht umrühren sonst werden die Rouladen beschädigt) und nochmals auf kleiner Stufe kurz - für ca. 5 Minuten - ziehen lassen.

Serviervorschlag

13.Traditionell werden die Rouladen mit Sauerrahm (Creme fraiche) und Brot serviert.

Tipp

14.Kaltgestellt sind die Rouladen im eigenen Saft einige Tage haltbar und neben am Geschmack noch zu.

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