Barbecue - Martinsgans

4 Std 20 Min leicht
( 14 )

Zutaten

Zutaten für 6 Personen
Gans frisch 1
Edelkastanien (Marone) frisch gegart 300 Gramm
Dörrpflaumen 300 Gramm
Äpfel frisch Boskop 2
Zitrone unbehandelt 1
Geflügelbrühe 1 Liter
Olivenöl, Majoran, Salz, Pfeffer, Zimt, Koriander, Estragon etwas

Zubereitung

1.Kurz bevor es richtig kalt wurde war es nochmal Zeit für ein nettes Grillvergnügen. Natürlich klappt es auch im Sommer, aber im Winter sind die Gänse einfach besser. Also ran an die Grillgeräte und losgelegt!

2.Grill für indirektes Grillen vorbereiten und vorheizen. Eventuell einige Holzstücke einweichen, das muß aber nicht sein. Äpfel entkernen und kleinschneiden, Maroni und Dörrzwetschken ebenfalls zerkleinern. Gans waschen und trockentupfen, Flügelspitzen abtrennen. Zitrone halbieren.

3.Apfelstücke, Maroni und Zwetschken für die Füllung vermischen, mit Salz, Pfeffer, Zimt, Koriander und Estragon kräftig würzen. Gans mit einer Zitronenhälfte außen einreiben(macht die Haut knuspriger) und Innen- und Außenseite mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen.

4.Fülle mit der zweiten Zitronenhälfte in den Vogel stopfen, eventuell Beine zusammenbinden(ich habe es mir erspart). Gans mit wenig Olivenöl einpinseln. Flügelspitzen mit den Gänseinnereien in einen Bräter legen, die Hälfte der Brühe dazugießen und die Gans Mit der Brust nach unten(!) draufpacken.

5.Das Ganze kommt in den Griller, der Deckel wird geschlossen und alles für ungefähr eine Stunde vergessen. In dieser Zeit muß ein Glas Wein getrunken und mit der Zubereitung der Beilagen begonnen werden.

6.Gans umdrehen, mit Bratensaft begießen, eventuell eingeweichte Holzstücke ins Feuer legen um mehr Rauchgeschmack zu erzielen. Für weitere 2 1/2 Stunden grillen, immer wieder mit Saft einpinseln. Restliche Brühe nach Bedarf in dieser Zeit dazugeben.

7.Nach insgesamt 3 1/2 bis 4 Stunden sollte die Gans durchgebraten und knusprig sein(nötigenfalls noch mal die Grilltemperatur erhöhen). Vom Grill holen und 20 Minuten rasten lassen. Saft abgießen, entfetten und separat zum tranchierten Geflügel reichen. Bei uns gab es traditionelle Waldviertler Knödel und Rotkraut dazu.

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