Blended Whisky – Top oder Flop? - Tip

Blended Whisky – Top oder Flop?

Blended Whisky

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TIPP! Zur Zubereitung
Viele Whisky-Trinker schwören ausschließlich auf sogenannte Single-Malt-Whiskys. Über Blended Whiskys rümpfen Sie nur die Nase, was diesen Spirituosen aber nicht gerecht wird. Wenn Sie die richtige Sorte wählen, kann ein Blended Whisky nämlich ein wahrer Hochgenuss sein.
Single-Malt und Blended Whisky
Single-Malt-Whisky wird nur aus „Malts“, also Destillaten aus gemälzter Gerste, hergestellt. Jede Brennerei darf nur ihren Single-Malt produzieren, das bedeutet sie darf ihr Destillat nicht mit den Destillaten anderer Brennereien mischen. Verschiedene Jahrgänge aus der eigenen Brennerei zu mischen, ist hingegen gestattet. Single-Malt reift zehn bis fünfzehn Jahre lang in Fässern und wird dann direkt in Flaschen abgefüllt. Lagavulin, Laphroaig oder Glenlivet sind Beispiele für Single-Malt-Whiskys. Blended Whiskys sind immer Verschnitte. Sie werden aus Single-Malts, Malts und Grain-Whiskys – Destillaten aus Roggen, Weizen oder Mais – gemischt. Namhafte Whisky-Hersteller wie Ballantines, Teacher’s oder Johnnie Walker sind typische Blended Whiskys.
Unterschiedliche Philosophien
Dass ein Blended Whisky ein Verschnitt aus verschiedenen Destillaten ist, bedeutet nicht, dass er dadurch automatisch ein minderwertiger Whisky ist. Vielmehr stehen hinter Single-Malts und Blended Whiskys vollkommen unterschiedliche Produktphilosophien. Ein Blended Whisky wird verschnitten, um immer wieder den gleichen, von den Konsumenten geschätzten Geschmack zu erzielen. Single-Malts sind kompromisslose Naturprodukte. Man erkennt zwar den Stil der jeweiligen Brennerei, doch von Jahrgang zu Jahrgang sind – ähnlich wie beim Wein – Unterschiede erkennbar. Welchen Whisky man bevorzugt ist letztlich Geschmackssache. Fast alle Blended-Whisky-Hersteller legen immer wieder Spezial-Editionen auf, die mit ihrer geschmacklichen Komplexität auch den anspruchsvollen Whiskytrinker erfreuen.
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