Gelbes Thaicurry mit Garnelen und Tomaten

50 Min mittel-schwer
( 2 )

Zutaten

Zutaten für 2 Personen
Garnelen, ca. 14 cm, geschält, frisch oder TK 16
Sonnenblumenöl 4 EL
Für die Sauce:
Kemiri-Nüsse, ersatzweise Macadamia 5
Zwiebelchen, rot 6 kleine
Knoblauchzehen, frisch 2 mittelgross
Peperoni, rot, lang, mild 1
Kurkuma, frisch oder TK, (Gelbwurz) 20 g
Ingwer, frisch oder TK 10 g
Galgant, frisch oder TK 10 g
Kokoswasser, (Asiashop, Getränke) 100 g
Fischsauce, helle, (z. B. kecap ikan "King Lobster") 3 EL
Austernsauce, (Saus Tiram) 2 EL
Für das Gemüse:
Zwiebelchen, rot 4 kleine
Knoblauchzehen, frisch 3 mittelgross
Chilis, grün, frisch oder TK 2 kleine
Schnittsellerie-Stängel, frisch oder TK 2 EL
Tomaten, rot, vollreif 4 mittelgrosse
Zum Garnieren:
Mungokeimlinge, frisch etwas
Schnittlauch, fein geschnitten, frisch 1 EL
Karotte 3 Scheiben
Blüten und Blätter etwas

Zubereitung

Vorbereitung:
35 Min
Garzeit:
15 Min
Gesamtzeit:
50 Min

1.Die frischen und die aufgetauten Garnelen waschen, abseihen und gut abtropfen lassen. Das Kaffir-Limettenblatt längs aufrollen und die Rolle quer in dünne Fäden schneiden.

2.Die Kemiri-Nüsse längs spalten und die Hälften längs und quer halbieren. Alte, Ranzige und Schimmlige verwerfen (s. Anmerkung). In einer trockenen Pfanne erhitzen und wenn die Spitzen braun werden aus der Pfanne nehmen und bereit halten.

3.Die Zwiebelchen und die Knoblauchzehen an beiden Enden kappen, schälen und grob in Stücke schneiden. Die Wurzeln (Gelbwurz und Ingwer) waschen, schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die rote Peperoni entstielen, waschen und quer in ca. 4 mm breite Stücke schneiden. 3 Stück zum Garnieren reservieren. Die Wurzeln (Gelbwurz, Galgant und Ingwer) waschen, schälen und quer in dünne Scheiben schneiden.

4.Bei der Gelbwurz Haushaltshandschuhe anziehen! Beim Galgant die harten Wurzelaugen ausschneiden.

5.Einen Wok erhitzen, 2 EL vom Sonnenblumenöl dazu geben und heiß werden lassen. Die Zwiebelchen und die Knoblauchzehen zufügen und pfannenrühren bis die Zwiebelchen glasig werden. Die restlichen festen Zutaten zugeben und 2 Minuten pfannenrühren.

6.Mit dem Kokoswasser ablöschen. Fisch- und Austernsauce zugeben. Mit Deckel 5 Minuten köcheln lassen, vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. In den Blender geben und auf höchster Stufe 1 Minute fein pürieren. Das Püree in einen kleinen Schmortopf geben sämig einkochen und warm bereit halten.

7.Für das Gemüse die Zwiebelchen und die Knoblauchzehen an beiden Enden kappen, schälen und in kleine Stücke schneiden. Die kleinen, grünen Chilis waschen und quer in dünne Scheiben schneiden. Die Körner belassen, die Stiele verwerfen.

8.Die frische Schnittsellerie waschen, trocken schütteln und die makellosen Blätter abzupfen, zerkleinern und tieffrieren. Die blatt- und makellosen Stiele quer in ca. 3 mm breite Röllchen schneiden. Entsprechende Menge entnehmen. Nicht verbrauchte Stängel als Röllchen tieffrieren. TK-Ware abwiegen und auftauen lassen. Bei den Tomaten die Stiele entfernen, häuten, längs vierteln, den grünen Strunk und die Körner entfernen. Die Viertel quer halbieren.

9.Den gereinigten Wok erhitzen, den Rest vom Sonnenblumenöl dazu geben und heiß werden lassen. Die Zwiebelchen und die Knoblauchzehen zufügen und pfannenrühren bis die Zwiebelchen glasig werden. Das Gemüse bis auf die Tomaten zufügen und 1 Minute pfannenrühren, dann die Garnelen zugeben und kurz pfannenrühren. Mit der Sauce ablöschen und weiter pfannenrühren.

10.Sobald die Garnelen rosa geworden sind, das Curry in die angewärmte Servierschale geben, garnieren, mit Duftreis servieren und warm genießen.

Anmerkung:

11.Die Kemiri-Nüsse sind, ähnlich wie die Mandeln und Erdnüsse, zweiteilig. Zusammengehalten werden die beiden Hälften am Rand, ähnlich der Bohnenhülsen. Man spaltet die Kemiri-Nüsse indem man sie auf den Rand stellt und mit einem scharfen Messer am Rand von oben einschneidet. In der Mitte der Nuss ist ein Hohlraum, in den sich gerne Schimmelpilze ansiedeln.

12.Ist hier ein Grauschleier zu entdecken, dann ab in den Biomüll. Ebenso wie die Nüsse, die sich beim Anschneiden teigig anfühlen. Frische Kemiri-Nüsse riechen ein bisschen nach Haselnüssen und sind im Wesentlichen weiß. Eindeutig gelbe Nüsse sind veraltet, meist ranzig und sollten nur noch als Biomüll Verwendung finden.

13.Die als Ersatz angegebenen Macadamianüsse sind in Asien gegenüber den Kemiri sehr teuer und werden nicht zum Kochen verwendet. Sie brauchen nicht geröstet zu werden.

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