"Malfatti", norditalienische Spinat-Nocken

leicht
( 10 )

Zutaten

Zutaten für 3 Personen
Malfatti:
Blattspinat frisch 250 g
Butter 1 gestr. EL
Zwiebel 1 kleine
Knoblauchzehe 1
Ricotta (Magerquark geht auch) 150 g
Ei 1
Parmesan oder Grana Padano frisch gerieben 20 g
Chili-Pfeffer, Salz vorsichtig nach Belieben etwas
evtl. Muskat etwas
Mehl, bis die Masse glatt ist (siehe Rezept) etwas
gehobelten Parmesan oder Pecorino zum Drüberstreuen etwas
Salsiccia mit Tomaten-Sugo:
Zwiebel 1 große
Knoblauchzehen 4 kleine
rote Chilischoten - mittelscharf 2 große
Olivenöl 2 EL
rohe Salsiccia (italienische Bratwurst) 3 kleine
geschälte Tomaten 1 große Dose
Oregano getrocknet 1 EL
Rosmarin getrocknet 1 EL
Chilipfeffer 1 EL
Zucker, Salz 1 Prise
Basilikum gehackt, frisch 10 Blätter

Zubereitung

Malfatti:

1.Spinat waschen, putzen und leicht ausschlagen. Tropfnass in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze zusammenfallen lassen. Vom Herd nehmen, auskühlen lassen.

2.Zwiebel und Knoblauch häuten, fein würfeln und in der Butter glasig dünsten. In der Zwischenzeit den abgekühlten Spinat gut ausdrücken, fein hacken und zur Zwiebel und dem Knoblauch geben. Einmal kurz mit erwärmen und dann vom Herd nehmen. Auskühlen lassen.

3.Den Ricotta oder gut abgetropften Magerquark mit dem Ei cremig rühren. Den geriebenen Parmesan und die abgekühlte Spinatmasse unterrühren. Jetzt mit den o.a. Gewürzen kräftig würzen, allerdings beim Abschmecken mit Salz vorsichtig sein, denn der Parmesan enthält auch Salz. Muskat muss nicht, kann.

4.Jetzt erst wird löffelweise das Mehl zugefügt. Nach jedem Löffel erst kräftig umrühren und die Konsistenz testen. Die Beschaffenheit der Masse sollte ähnlich der einer Frikadellen-Masse sein. Also glatt, geschmeidig und gut formbar. Sie darf beim Sieden nicht auseinander fallen. Die Mehlmenge richtet sich also individuell nach der Größe des verwendeten Eies und der Restfeuchtigkeit des Quarks und Spinats. Sicherheitshalber erst eine Probe-Nocke machen. Danach entscheiden, ob die Mehlmenge ausreichend ist.

5.Großen Topf mit reichlich gut gesalzenem Wasser erhitzen. Wenn es sprudelt, vom Teig mit 2 Esslöffeln entsprechend große Nocken abstechen und sie ins Wasser gleiten lassen. Wenn sie an die Oberfläche gestiegen sind, können sie mit dem Schaumlöffel heraus gehoben und auf einem Teller zwischengelagert werden. Sie müssen nicht exakt aussehen, denn eigentlich heißt das italienische Wort "Malfatti" übersetzt "misslungen"......:-).......sie müssen nur schmecken....

Tipp:

6.Man kann sie - so wie ich hier - als Beilage servieren, kann sie aber auch sofort in eine Auflaufform geben, mit zerlassener Butter begießen und mit reichlich Parmesan bestreuen. Dann für 8 - 10 Min. bei 170° im Ofen überbacken. Da hat man ein sehr leckeres, fleischloses Hauptgericht. Eine Salbei-Butter oder ein Salbei-Schaum schmecken dazu auch sehr gut. Mit einem kleineren Salat serviert und mit gehobeltem Pecorino bestreut, in kleineren Portionen aber auch eine super Vorspeise.

Salsiccia mit Tomaten-Sugo:

7.Zwiebel und Knoblauch häuten, in grobe Würfel schneiden. Chili's waschen, entkernen und in grobe Würfel schneiden. Alles in eine größere Pfanne geben und im Olivenöl dünsten, bis glasig.

8.Salsiccia's in Scheiben schneiden und diese noch einmal halbieren. Zur Zwiebel in die Pfanne geben und alles nun so lange und kräftig braten, bis die Wurst Farbe angenommen hat. Die geschälten Tomaten grob zerteilen und hinzufügen und alles kurz köcheln lassen. Zunächst den Tomatensaft etwas zurück behalten, erst nach und nach zugießen, falls das Sugo zu trocken ist. Es darf aber auch nicht "suppig" sein.

9.Jetzt erst alle trockenen Kräuter zufügen, zuckern, pfeffern, salzen, abschmecken. Evtl. noch ein wenig Tomatensaft aufgießen. Es sollte pikant und gut scharf schmecken. Kurz vor dem Servieren die frisch gehackten Basilikum-Blätter unterrühren.

Fertigstellung:

10.Malfatti in einer Pfanne mit Butter erhitzen, dabei immer mal schwenken, mit dem Sugo auf dem Teller anrichten und grob gehobelten Parmesan oder Pecorino drüber streuen.............jetzt nur noch schmecken lassen..........

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