Kürbis-Ravioli mit Tomatensauce

leicht
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Zutaten

Zutaten für 2 Personen
Teig
Pastamehl 200 g
Eier 3
Kurkuma 1 Prise
Salz 1 Prise
Olivenöl 1 EL
Füllung
Hokkaido-Kürbis 350 g
Ricotta 250 g
Eigelb 1
Zimt 0,25 TL
Zitronenabrieb 1 EL
Piment d'Espelette etwas
Salz etwas
Pfeffer etwas
Parmesan, frisch gerieben 50 g
Tomatensauce
Schalotten, gewürfelt 2
Knoblauchzehen, gewürfelt 2
Rohrrohzucker 1 EL
passierte Tomaten 500 g
Vanillestange, bereits ausgekratzt, also ohne Mark 0,5
Orange, Abrieb und Saft 1
Salz etwas
Pfeffer aus der Mühle schwarz etwas
Olivenöl etwas

Zubereitung

Teig

1.Die Eier trennen und das Eiweiß erstmal beiseite stellen. Das Pastamehl in eine Schüssel geben und die Eigelbe, das Kurkuma, das Salz und das Olivenöl hinzufügen und alles mit den Händen zu einem elastischen Teig kneten. Wird der Teig zu trocken, gibt man etwas Eiweiß dazu, sollte er zu feucht werden, einfach etwas Mehl dazu geben.

2.Den Teig in Klarsichtfolie wickeln und mindestens 30 Minuten ruhen lassen.

Füllung

3.Den Backofen auf 200 Grad anheizen. Das Kürbisfleisch in kleine Würfel schneiden, in eine feuerfeste Form geben, den Zimt und etwas Salz und Pfeffer dazugeben und gut durchmengen und dann für ca. 45 bis 60 Minuten ab damit in den Backofen, bis das Kürbisfleisch schön weich ist.

4.Das Kürbisfleisch etwas abkühlen lassen und dann in einem hohen Gefäß mit dem Zauberstab schön fein pürieren und dann mit dem Ricotta und dem geriebenen Parmesan sowie dem Eigelb gut vermischen. Dann die Zitronenzesten dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Piment d'Espelette abschmecken.

Tomatensauce

5.In einem Topf etwas Olivenöl erhitzen und darin die Schalotten und den Knoblauch glasig andünsten. Wenn beides glasig ist, dann den Rohrrohzucker dazugeben und richtig schön karamellisieren lassen und dann die passierten Tomaten dazugeben und schon mal mit Salz und Pfeffer würzen.

6.Nun die Vanilleschote dazugeben. Eine halbe ohne Mark reicht vollkommen. Ich hatte noch welche vom Backen über, und im Vanillezucker stecken schon genug Schoten. Man kann die ausgekratzten Schoten wunderbar in einem gut verschließbaren Glas aufbewahren und dann einfach irgendwann verbrauchen.

7.Nun alles mindestens eine Stunde bei geringster Temperatur köcheln lassen, eher länger. Je länger man so eine Sauce köcheln läßt, um so besser und runder wird der Geschmack. Kurz vor dem Servieren den Orangensaft dazugeben und gegebenenfalls nochmals abschmecken, Und ganz zum Schluss den Orangenabrieb dazugeben, da sollte die Sauce aber nicht mehr kochen,.

Zusammenbau und Finish

8.Den Ravioliteig mit der Nudelmaschine richtig schön dünn auswalken. Mit einem Kreisausstecher (Grösse bestimmt bitte jeder selbst, man nimmt, was halt da ist). Mit dem Teelöffel etwas von der Füllung auf die Mitte eines jedes Kreises geben.

9.Den Rand mit etwas Wasser bepinseln, den Kreis übereinander zu einem Halbkreis schlagen und mit Händen den Rand gut andrücken und die eventuell vorhandene Luft rausdrücken. Mit der Gabel die Ränder dann gut andrücken. Die Ravioli in ausreichend gesalzenem Wasser al dente kochen.

10.Dann die Ravioli mit einer Schaumkelle aus dem Wasser heben und auf einen Teller geben, etwas Tomatensauce drüber und einfach nur noch geniessen.

Anmerkung

11.Ich war erst am Überlegen, ob ich Basilikum, Salbei oder ein anderes Kraut an die Tomatensauce gebe, aber als ich sie dann kurz vor dem Servieren probiert habe, fand ich den Geschmack einfach perfekt. Die leichte Vanillenote kam gut raus und hat sich wunderbar mit den Tomaten und der Orange vertragen.

12.Also habe ich auf Zugabe jeglicher Kräuter verzichtet. Manchmal ist weniger doch mehr.

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