Zucchini-Taler

1 Std leicht
( 23 )

Zutaten

Zutaten für 2 Personen
große Zucchino 1
Eigelb 1
kleine Zwiebel 1
zerkrümeltes Weißbrot: Baguette, Semmel 0,5 Tasse
Knoblauchzehe 1
fein geschnittene Petersilie 1 EL
Pul Biber: zerstoßener scharfer Paprika 1 Prise
Paprikapulver 1 Prise
Cayenne-Pfeffer 1 Prise
geriebener Hartkase: Greyerzer, ... 2 EL
Weizenmehl 2 EL
Pfeffer,Salz etwas
Olivenöl etwas

Zubereitung

Vorbemerkungen:

1.Eine Zucchino enthält zwar viel Wasser, aber wenig individuelle und spezifisch besonders anregende Geschmacksstoffe. Das hat sie mit dem Kürbis, ihrem nächsten Verwandten, gemein. Gleichwohl passt die Zicchorienfrucht zu mancherlei Gerichten oder ist gar als Solostar geeignet! Aber nur dann, wenn man ihre Schwächen ausbügelt und ihr etwas auf „die Beine hilft“. Solche Unterstützungsmaßnahmen bestehen unter anderem im Entwässern, in der Kombination mit überdeckenden aromatischeren Zutaten oder im Braten und damit in der Entwicklung von Röststoffen, die die ansonstige Fadheit in den Hintergrund drängen.

Vorbereitung der Talerproduktion:

2.Die Zucchino wird gewaschen, Zwiebel und Knoblauchzehe werden geschält und fein gewürfelt. Der Käse wird gerieben und die Petersilie fein gehackt.

Das Wesenliche:

3.Die Zucchino wird in ein Sieb geraffelt, reichlich gesalzen und die Gemüsemasse umgerührt. Nach 20 bis 30 Minuten, wenn schon viel Wasser durch das Sieb abgelaufen ist, wird das restliche Wasser aus dem Gemüse (mit einem Löffel) herausgedrückt. Damit diese Masse so trocken wie möglich ist, kommt sie auf das Küchenpapier zum Auswringen.

Die Taler-Teig-Mischung:

4.Die Zucchinimasse wird mit den restlichen Zutaten vermischt: Die fein gewürfelte Zwiebel, das Eigelb, die fein gehackte Petersilie, der gewürfelte Knoblauch, das zerbröselte Weißbrot und die Paprika-Pfeffer-Gewürze werden gründlich untergerührt!

Die Kneterei:

5.Alle Zutaten werden zusammengegeben, gut verrührt, nötigenfalls mit Mehl etwas eingedickt und abschließend abgeschmeckt. Mit Hilfe einer Form werden kreisförmige Taler aus der vorher ½ cm hoch ausgewalzten Talermasse ausgestochen und auf einer bemehlten Platte zwischengelagert.

Der Backvorgang:

6.In einer (am besten beschichteten) Pfanne wird das Olivenöl erhitzt, bis seine Oberfläche anfängt Schlieren, also kleine Wellen, zu bilden. Die Zucchini-Rohlinge werden Stück für Stück hineingeschoben und mit dem Spatel noch einmal auf (kreisförmige) Form gebracht. Man kann sie wenden, wenn sie sich leicht in der Bratpfanne verschieben lassen. Auf jeder Seite werden die Taler zweimal so lange gebraten, bis ihre Farbe und die mit der Gabel überprüfte Konsistenz signalisieren, dass sie gar sind. „Gar“ heißt, dass sich die Taler als feste Stücke aus der Pfanne herausnehmen lassen. Sie kommen auf Küchenpapier, wo sie überschüssiges Fett abgeben können.

Verwendungsmöglichkeiten:

7.Diese Taler schmecken solo vorzüglich, auch kalt, aber besser warm! Sie sind als Beilage geeignet für eine Vielzahl von Gerichten, insbesondere solchen, bei denen „rotes“ Fleisch ein Bestandteil ist. Diese Taler lassen sich weiterverarbeiten durch Gratinieren (mit Käse), lassen sich einsetzen als Pasta-Ersatz oder ...

8.Ich habe, wie abgebildet, die „altdeutschen“ Münzen kombiniert mit einer Spaghetti-Sauce, die ich noch vorrätig hatte. Ich vermute, eine einfache Tomatensauce hätte noch besser dazu gemundet. Der Beaujolais, ein Cru aus Julienas, hat auf jeden Fall vorzüglich dazu gepasst!

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