Die Ente und ihre Lebkuchensoße

leicht
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Zutaten

Zutaten für 3 Personen
Ente (meine war vom Bauern und hatte knapp 2 kg) 1
Salz etwas
Pfeffer etwas
7 Pfeffer-Gewürz (seven-spices) 3 EL
Marokkanisches Hähnchen-und Steakgewürz von Schuhbeck 2 EL
Knoblauch aus der Mühle etwas
Thymian (von mir getrocknet) 1 TL
Peperoncinigewürz 1 EL
Ingwer TL
Zuckerrübensirup 1 EL
Rosmarin 2 Zweige
Zwiebel 1
Rapsöl etwas
============ etwas
Zusätzlich für die Soßenherstellung werden benötigt: etwas
Karotte 1 große
Zwiebeln 2
Sauerbratengewürz 3 EL
rosa Pfefferbeeren 1 TL
Wasser etwas
Zuckerrübensirup etwas
mittelscharfer Senf 1 EL
Balsamico-Creme 1 EL
Kümmel TL
Etwas Ingwerpulver etwas
Evtl. Geflügelsoße etwas
1 Soßenlebkuchen etwas

Zubereitung

1.Die Ente innen und außen waschen. Mein Bauer gibt in den Bauch der Ente immer die Füße und den Kragen, sowie die Innereien - in einer separaten Tüte- mit hinein. Die Füße entsorge ich, was soll ich damit machen - keine Ahnung. Die Innereien werden ebenfalls gewaschen und gesäubert, von Fettstellen befreit und zur Seite gelegt.

2.Nun stelle ich meine Einreibung für die Ente her. Es soll ihr an nichts fehlen. ;-) Dazu gebe ich in eine kleine Schüssel alle Gewürze (vom 7 Pfeffer bis Zuckerrübensirup) plus das Rapsöl. Von diesem soviel das ich die Mischung gut zum Verstreichen auf der Ente verwenden kann (siehe Foto). Ja und damit wird wie schon geschrieben, die Ente komplett eingestrichen. Auch innen. Innen aber noch mit Pfeffer und mit den Rosmarinzweigen versorgt. Eine Zwiebel habe ich halbiert und auch in dem Bauch verschwinden lassen.

3.Die so vorbehandelte Ente, lege ich nun mit der Brustseite nach unten in eine Fettpfanne (tiefes Blech). Dazu geselle ich die Karotten, klein geschnitten. Die Zwiebeln gestückelt, das Sauerbratengewürz, die rosa Pfefferbeeren und die Innereien. Diese gebe ich in eine Ecke der Fettpfanne. (Die gehören dann während des Kochens, wenn sie gar sind, der Köchin - grins - die mag sonst niemand) Siehe Foto!

4.So nun lasse ich meine Ente auf diese Art eine halbe bis eine Stunde warten - bis sie in die Röhre darf. Der Duft der Gewürze hat mich ja dazu inspiriert, den Soßenlebkuchen zu verwenden. Ist der erste Versuch bei so einem Geflügel. Sonst kommt er immer in meinen Sauerbraten.

5.Gut nachdem die Ente ihre Zeit abgewartet hat, schiebe ich das Blech in den vorgeheizten Backofen. Bei 220 Grad und auf dem Boden der Röhre eine feuerfeste kleine Schüssel mit Wasser. (Soll vor Austrocknung und besserer Fettausschüttung der Ernte helfen).

6.Nachdem der Rücken gut gebräunt ist, drehe ich das Geflügel um. Nun gebe ich in die Fettpfanne ca. 1 Liter Wasser. Damit ich für die Soße auch eine Grundlage herstellen kann. Während des Bratvorgangs auf Verdunstung achten. Immer nachfüllen.

7.Das Geflügel benötigt ca. 1 - 1 ½ Stunden bis es gar ist. An den Beinknöchelchen schiebt sich das Fleisch nach oben - ein gutes Zeichen. Die Ente während des Bratens immer mal in Abständen bepinsel mit der Würzmischung bzw. mit der Flüssigkeit aus der Fettpfanne.

8.Nun nehme ich das Fleisch heraus - stelle es warm. Das heißt ich zerteile es in 4 Stücke, gebe es auf eine Platte und lasse es im Ofen - den ich bereits abgeschaltet habe, der aber noch seine Restwärme besitzt.

9.Nun zur Soße: Den Inhalt vom Blech, also Gemüse und Gewürze ( Innereien sind ja schon in meinem Magen) seihe ich nun in einen Topf, über ein Sieb ab. Das Fett das nun auch im Topf ist, schöpfe ich nun mit einem Schöpflöffel ab. Die Soße, wenn zu wenig, mit Wasser aufgießen. Vorher aber die Fettpfanne noch mit etwas Wasser füllen und die Röststoffe (alle dunklen Stellen) verwenden. Wenn nötig verwende ich Geflügelsoße.

10.Nun die Soße abschmecken und mit den Zutaten die für Soße stehen (nach dem Wasser ) verfeinern. Dabei den Soßenlebkuchen in Stücke brechen und in das Sieb (vom Abseihen) geben. Dieses in die Soße hängen und auf diese Art den Lebkuchen auflösen.

11.Die leckere dunkle Soße aufkochen lassen. Falls die Konsistenz nicht stimmt mit etwas Stärke andicken War bei mir aber nicht mehr nötig!

12.In der Zwischenzeit sind meine selbstgemachten Semmelknödel und die Rohen Klöße fertig. Also, es kann angerichtet werden.

13.Tipp: wer mag kann ca. 20 Minuten vor Ende der Garzeit, die Ente auf den Rost legen und sie so weiterbraten. So wird sie noch knupriger. Ach ja, übrigends - den sogenannten Pürzel schneide ich persönlich vor dem Braten nicht weg. Wer das Schwänzchen aber nicht dranhaben möchte, der handele nach seinem Wunsch ;-)

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