Saunagans

2 Std 10 Min leicht
( 14 )

Zutaten

Zutaten für 5 Personen
Gans frisch 2500 g
Salz, Pfeffer, Majoran etwas
Lauch 1 Stange
Möhren 2
Zwiebeln 2

Zubereitung

1.Die Gans von innen mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen. Der Majoran nimmt der Gans ihren bisweilen strengen Gänsegeschmack! (Es können auch Gänseteile genommen werden). Von außen mit Pfeffer und Salz einreiben.

2.In einen Bräter etwa einen halben Liter Wasser eingießen, die Gans bzw. Gänseteile hineinlegen und nach Belieben den Lauch, die Möhren und die Zwiebeln in Stücken zugeben. (Man kann aber auch Apfelstücke um die Gans/zwischen die Gänseteile stopfen)

3.Deckel drauf und in den auf 280° vorgeheizten (unbedingt mit Heißluft!) Backofen. Also, der Ofen muss so heiß wie irgend möglich sein. Das ist sozusagen der 1. Saunagang. Die Gans fängt in der Affenhitze an zu schwitzen wie blöd. Das bedeutet, die Poren öffnen sich und das Fett läuft heraus!

4.Nach 25 Minuten folgt der 2. Saunagang. Die Temperatur des Herdes auf 180° (aber immer noch mit Heißluft) reduzieren und weitere 95 bis 115 Minuten, je nach Größe der Gans, im geschlossenen Bräter schmoren. Der Deckel ist bis jetzt nicht ein einziges Mal abgenommen worden. (Alle Neugiernasen müssen sich halt beherrschen!!)

5.Jetzt den Deckel öffnen. Den Herd wieder auf 220° hochfahren und die Gans oder die Teile in den Deckel setzen und sofort wieder in den Ofen. 15-20 Minuten bräunen lassen. Nicht übergießen! Die Gans wird zusehends braun und knusprig. Das ist sozusagen das Solarium nach der Sauna!

6.Während des Bräunens das Fett im Bräter abschöpfen. Aus der restlichen Flüssigkeit und dem Gemüse eine Sauce bereiten. Dazu mit dem Pürierstab das Gemüse zerkleinern und ggf. mit Salz und Pfeffer abschmecken.

7.Zur Saunagans passen natürlich die üblichen Beilagen wie Rot- und Grünkohl, Feldsalat, Klöße oder Kartoffeln.

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