Backen: Butterkolatschen

Rezept: Backen: Butterkolatschen
Omas altes Rezept erwacht zu neuem Leben
Omas altes Rezept erwacht zu neuem Leben
6
301
6
Zutaten für
6
Personen
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ZUTATEN
500 Gramm
Mehl
250 ml
Milch
1 Würfel
Hefe frisch
1 Teelöffel
Salz
100 Gramm
Zucker
1 Teelöffel
Zitronenschale gerieben
0,5 Päckchen
Backpulver
200 Gramm
Butter
1 Esslöffel
Mandleplättchen
3 Päckchen
Vanillezucker
REZEPTINFOS
Schwierigkeitsgrad
mittel
Zubereitungszeit
keine Angabe
Preiskategorie
€ €
veröffentlicht am
28.12.2016
Angaben pro 100 g
kJ (kcal)
1209 (289)
Eiweiß
5,3 g
Kohlenhydrate
63,9 g
Fett
0,8 g
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ZUBEREITUNG
Backen: Butterkolatschen

1
Milch leicht erwärmen. Mehl in eine Schüssel geben, in der Mitte eine Mulde machen und die frische Hefe hinein bröckeln. Ein Teelöffel Zucker dazugeben und mit einem Teil der Milch die Hefe auflösen. (Vorteil oder Dämpfel genannt). Abgedeckt ca. eine halbe Stunde gehen lassen.
2
Den Rest der Milch dazugeben, sowie den Zucker, das Backpulver, das Salz und die Zitronenschale. Daraus einen geschmeidigen Teig kneten.
3
Mit einem Nudelholz auf etwas Mehl den Teig quadratisch ausrollen und mit der weichen Butter bestreichen. Ein Päckchen Vanillezucker darüber streuen.
4
Die Teigplatte nun zwei Mal zusammen schlagen und noch einmal ausrollen.
5
Drei Strteifen schneiden, diese zu Rollen formen und im zweiten Päckchen Vanillezucker wälzen. Die Teigrollen drei bis vier Stunden kühl stellen. (Es geht auch über Nacht)
6
Einen Zopf flechten und diesen mit Mandelplättchen bestreuen.
7
Im vorgeheizten Rohr bei 200 Grad so lange backen, bis der Zopf Farbe bekommt. Die heraus laufende Butter immer wieder mit einem Pinsel auf dem Zopf verteilen.
8
Die Temperatur auf 150 Grad reduzieren und den Zopf ca. 40 Minuten fertig backen. Heiß mit Vanillezucker bestreuen.
9
Dieser Kuchen hat in unserer Familie Tradition und wurde zu jeder Feier auf den Tisch gebracht. Die Besonderheit dabei ist, dass er nicht geschnitten wird, sondern die einzelnen Flechten werden herausgerissen.

KOMMENTARE
Backen: Butterkolatschen

Benutzerbild von Rezeptsammlerin
   Rezeptsammlerin
ich liebe alles was man so aus Hefe herstellt. Daher glaube ich auch fest daran, dass dieser Butterzopf mir sicherlich schmecken würde. Was ich jetzt allerding nicht verstehe ist, warum Du bei 1 Würfel Hefe auf 500gr.Mehl noch zusätzlich Backpulver nimmst?? Aber dafür hast Du sicherlich eine plausieble Erklärung für mich oder?;-)) LG Geli
HILF-
REICH!
Benutzerbild von lunapiena
   lunapiena
Liebe Geli, ja, das hab ich mich beim ersten Lesen auch gefragt, aber nachdem ich Omas Kolatschen ja sehr gut kannte, hab ich mich hier 100%ig an ihr Rezept gehalten. Ich nehme an, mit dem Backpulver wird der schwere Hefeteig etwas lockerer. Ich kann mich auch erinnern, dass sie in Hefeknödel immer eine Spur Backpulver mit untergemischt hat. Geschadet hat es jedenfalls nicht und das Teil war nach ein paar Stunden aufgegessen, denn der Butterkruste kann keiner widerstehen. ;-)))))
HILF-
REICH!
Benutzerbild von cockingcool
   cockingcool
ich bin immer wieder überrascht was ich alles neues hier lesen darf- werde ich mich mal ranwagen- denn es ist spannend !!!! GLG Biggi ♥
Benutzerbild von food-bitte-mit-ohne
   food-bitte-mit-ohne
kenne ich nicht...aber klingt echt lecker und ich versuche mal die glutenfreie alternative :-)
Benutzerbild von Muehlenwirtin
   Muehlenwirtin
Hat mir mal mein Chef aus Tschechien mitgebracht. Haben herrlich geschmeckt und ich denke mal, Deine sind ebenso lecker. Nun hab ich auch das Rezept. lg Isolde
Benutzerbild von mimi
   mimi
Beim genaueren Hinsehen fällt mir auf, daß Du nicht erwähnt hast, wieviel von der guten Butter gebraucht wird, die dem Gebäck ja seinen Namen schenkt ... ja, Butter fehlt bei den Zutaten ganz, was Du sicher noch ändern wirst ... LG noch einmal
Benutzerbild von lunapiena
   lunapiena
Meine liebe Mimi, vielen Dank für deine Aufmerksamkeit. Ich habs sofort geändert. Jetzt steht die richtige Menge Butter im Rezept. Ja und du hast Recht. Meine Wurzeln sind zwar nicht im Böhmischen sondern im Sudetengau. Kommt aber rezeptmäßig ziemlich auf das Selbe raus. Fein gekocht wurde hier wie dort und iich liebe die alten Rezepte meiner Oma, auch wenn sie schon fast zehn Jahre nicht mehr lebt.
HILF-
REICH!
Benutzerbild von mimi
   mimi
Kolatschen ... das klingt in meinen Ohren irgendwie vertraut, besonders, wenn ich an meine böhmische Oma denke ... hast denn Du auch im Böhmischen Deine Wurzeln? Und daß Deine Kolatschen ein Fest-Schmaus sind, beweist doch schon die Zutatenliste! Einfach Lecker, meint mit lieben Grüßen die mimi

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