Kirchtagssuppe

4 Std 20 Min mittel-schwer
( 21 )

Zutaten

Zutaten für 12 Personen
Klassisch Suppe kochen
Schwein Fleisch vom Knochen 500 g
Rind Fleisch vom Knochen frisch 500 g
Puten Fleisch vom Knochen 500 g
Reh Fleisch vom Knochen 500 g
Suppenhuhn 1 Stück
Suppenknochen 200 g
Suppengrün frisch 1000 g
Salz etwas
Pfeffer etwas
Wasser 10 Liter
Karotten 1 kg
Sauerrahm 2 kg
Safran Gewürz 0,5 g
Mais Stärke 400 g

Zubereitung

1.Die diversen Fleischsorten mit den Suppenknochen, Suppengrün, Salz, Pfeffer und Wasser ganz klassisch zu einer Suppe verkochen. Auch die Karotten mitkochen (etwas später hinzufügen, damit sie nicht verkochen).

2.Das Fleisch sollte sich leicht von den Knochen lösen, dann ist die Suppe soweit fertig.

3.Nun nur noch das Fleisch rausgeben und von den Knochen lösen. Die Karotten klein schneiden. Das Fleisch ebenfalls klein schneiden.

4.Die restliche Suppe abgießen und nun nur noch mit Sauerrahm und Safran vermengen. Mit einem Pürierstab gut durchmixen.

5.Nun nur noch die Maisstärke zufügen und nochmals gut durchmixen. Bei Bedarf noch Stärke hinzufügen - je nach gewünschter Konsistenz.

6.In den Teller nun das Fleisch und die Karotten geben und die Suppe rübergeben.

7.In Kärnten ißt man traditionell dazu einen Reindling (Germkuchen mit Rosinen) oder auch Semmeln - für die, die nicht die Süße dazu wollen. Sehr oft sieht man, dass die Semmel zuerkleinert wird und in die Suppe mit eingetaucht wird. Regional, je nach Tal ist die Zusammenstellung der Fleischsorten eine andere - daher gibt es für dieses Rezept sehr viele Varianten.

Tipp

8.Ich bevorzuge bei den Fleischsorten immer eine einfache Variante: Ich nehme die Sorten, die ich gerade auf Lager habe - das können mal 3 Sorten sein, mal 6 Sorten - ist ganz unterschiedlich. Für den Geschmack wichtig ist nur, dass Huhn mit drinnen sein sollte und Schwein. Der Rest ist dann variabel - eben je nach Lust und Laune, oder nach Lager.

9.Das aufwendige an dieser Suppe ist ja nur das Auslösen des Fleisches. Fragt man einen Kärntner nach der Kirchtagssuppe, dann sagen viele - Geschmack super, aber beim Kochen die Finger davon lassen - eben wegen der Arbeit. Trotzdem, es lohnt sich selbst die Sache anzugehen - einfach einmalig und mindestens 10 Mal besser als bei den diversen Festen oder Gasthäusern.

10.Das ist ein Gericht, dass man als Hauptmenü ißt und nur zu empfehlen ist (beim Kochen), wenn man es in großen Mengen macht - das ist auch für den Geschmack besser. Zuviel kann man noch immer einfrieren und dann wieder mal rausholen und aufwärmen.

Wichtigster Tipp zum Schluss

11.Wenn der Sauerrahm in der Suppe ist, dann ist es wichtig, dass die Suppe nicht mehr aufgekocht wird - sie brennt sehr schnell an. Nebenbei geht diese Suppe sehr schnell über und der Geruch dann hält sich lang, sehr lange. Sie muss auch immer gekühlt werden - also immer nur die benötigten Mengen wärmen.

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