Zutaten für 4 Personen
| Fenchelgratin: | |
|---|---|
| Fenchel frisch | 1000 g |
| Salz | etwas |
| Pfeffer aus der Mühle weiß | reichlich |
| Sahne | 200 g |
| Milch | 100 ml |
| Zitronensaft | etwas |
| Bergkäse fein gerieben | 100 g |
| Butter | 50 g |
| Kräutersoße: | |
|---|---|
| Joghurt mit 3,5 % | 300 g |
| Crème fraîche | 100 g |
| Tomate | 1 Stück |
| Salz | etwas |
| Pfeffer aus der Mühle weiß | etwas |
| gemischte Kräuter TK | ½ Päckchen |
| Zitronensaft | etwas |
| Kartoffeln: | |
|---|---|
| kleine neue Kartoffeln | 600 g |
| Salzwasser zum Garen | reichlich |
Zubereitung
1 Std
Fenchelgratin:
1. Eine Gratin- oder Auflaufform etwas einfetten. Den Fenchel waschen, das Grün abschneiden und für die Soße zur Seite legen. Eventuell die äußere Schicht entfernen und die Knollen halbieren, den Strunk rausschneiden und quer zur Faser in feine Streifen schneiden. Die Fenchelscheiben schuppenförmig in die Form legen. Mit Salz, Zitronensaft und reichlich Pfeffer würzen.
2. Die Sahne mit der Milch verrühren und über den Fenchel gießen. Den geriebenen Berkäse über den Fenchel streuen und Butterflöckchen darüber verteilen. Auf dem Rost kommt die Gratinform jetzt in den kalten Backofen auf mittlerer Schiene mit Umluft auf 180 Grad C (Ober-/Unterhitze 200 Grad C, Gas Stufe 3) stellen und etwa 30 Minuten backen lassen, bis es von oben schön gebräunt ist.
Kartoffeln:
3. Inzwischen die Kartoffeln gewaschen und in dem kochendem Salzwasser weich kochen, dies dauert so ca. 20 - 25 Minuten. Anschließend abschütten, pellen und auf den Tellern anrichten.
Kräutersoße:
4. Joghurt mit dem Crème fraîche und dem Zitronensaft verrühren, die inzwischen gehäutete und gewürfelte Tomate und das inzwischen gehackte Fenchelgrün zufügen. Die Kräuter unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
5. Das Fenchelgratin zu den kleinen Kartoffeln auf die Teller geben, die Kräutersoße platzieren und es sich schmecken lassen. Eventuell noch einen gemischten Salat, oder Tomatensalat mit normaler Vinaigrette dazu. Zum Soßetunken habe ich immer etwas Baguette parat.
6. Dazu passt auch sehr gut in Mandelblättchen paniertes und gebratenes Fischfilet. Auch viele gebratene Fleischarten, z. B. Rump- oder Filetsteak, Frikadellen, Bratwurst etc.
Hier eine Info zum Überbacken mit Käse:
7. Warum einen Hartkäse zum Überbacken nehmen: Gouda, Edamer, Tilsiter und andere Schnittkäsesorten können beim Überbacken krebserregende Stoffe freisetzen, davor warnte die Verbraucherzentrale Bayern bereits 1997! Die Übeltäter sind Natrium- und Kaliumnitrat, welche laut Käseverordnung Schnittkäsen zugesetzt werden dürfen.
8. Besser für Pizzen und Aufäufe geeignet sind Hartkäse wie z. B. Emmentaler (ohne Nitrat). Nitrat kann sich in Nitrit umwandeln und mit Eiweißstoffen zu krebserregenden Nitrosaminen verbinden. Weitere Hartkäsearten: Emmentaler, Greyerzer, Cheddar, Comté, Jurassic, Sbrinz, Bergkäse, Chester, Parmesan, Pecorino, Graviera, Kefalotiri und Grana Padano, es gibt jedoch noch viel mehr Sorten, dies ist nur ein kleiner Auszug der Sorten ...
9. In der Schweiz wird zwischen Hartkäse und Extrahartkäse unterschieden. Extrahartkäse unterscheidet sich vom Hartkäse in erster Linie durch die längere Reifezeit von mindestens 18 Monaten bis zur Konsumreife, drei Jahre bis zur Vollreife. Zu den Extrahartkäsen werden Sbrinz und Hobelkäse gezählt, manchmal auch Parmesan.
- Rezept meldenRezept bewertenRezept von chrissi720
vom


















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