Bananenwein nach Ralfs Rezept

1 Std leicht
( 43 )

Zutaten

Zutaten für 5 Personen
Bananen frisch 4 kg
Zucker 2,5 kg
Wasser 8 Liter
Milchsäure 50 Gramm
Antigel 10 ml
Hefenährsalz 4 Gramm
Reinzuchthefe 15 ml
Kaliumpyrosulfit 1 g
Nährwertangaben: Angaben pro 100g
kJ (kcal)
397 (95)
Eiweiß
0,3 g
Kohlenhydrate
22,7 g
Fett
0,0 g

Zubereitung

1.Zuerst benötigen wir für die angegebenen Mengen einen Behälter mit ca.15l Volumen, da sich die Maische bei der Gährung ausdehnt. Wenn nur kleinere Behälter zur Verfügung stehen, dann einfach die Mengen dementsprechend anpassen. Einen Gummiüberzug für den Behälterhals und ein Gährröhrchen. (Siehe Bild) Alle speziellen Zutaten, sowie Behälter und Gähraufsatz bekommt Ihr im Reformhaus oder bei einem großen Gartenversand, der mit D beginnt.

2.Der erste Schritt ist die Desinfektion aller Geräte und auch des Behälters. Hierfür gibt es spezielle Desinfektionspulver, für den Lebensmittelbereich, die in Wasser aufgelöst eine Desinfektionsflüssigkeit ergeben. Sauberkeit ist erstes Gebot bei der Weinbereitung!!!

3.Nun vermischen wir Wasser und Zucker, ich habe das in einem separaten Behälter gemacht, es kann aber auch in dem Behälter selbst durch kräftiges Schütteln geschehen. Dann die Bananen schälen, in kleine Stücke zebrechen, etwas quetschen und zum Wasser in den Behälter geben. Dann Milchsäure, Antigel, Reinzuchthefe, Hefenährsalz und Kaliumpyrosulfit zugeben und nochmal kräftig durchschütteln.

4.Den Gummiüberzug mit dem Gäraufsatz über den Behälterhals ziehen und den Gäraufsatz mit etwas Wasser ca. zur Hälfte füllen. Dann den Behälter an einen ca. 20° warmen, dunklen Ort stellen und für ca. 2 Wochen stehen lassen. Jeden Tag mal ein bißchen durchschütteln.

5.Bitte bei dieser Methode nicht gleich mit einer starken Gährung rechnen, das dauert ein paar Tage. Um eine schnelle Gährung einzuleiten kann man sich eine Starterkultur anlegen. Dazu kauft man sich ca. 2 Tage vor beginn der Weinbereitung einen Liter Apfelsaft, in einer Flasche, entleert die Hälfte und gibt Hefe und etwas Hefenährsalz zu. Die Flasche dann mit Watte verschließen und den Gährstarter für ca. 1 - 2 Tage stehen lassen. Mit dem Gährstarter geht das Ganze dann etwas schneller.

6.Zwei Wochen sind jetzt abgelaufen und wir müssen die Maische aus dem jungen, gährenden Wein entfernen. Dazu den Großteil des Weines mit dem Weinheber in ein anderes Gefäß leiten. (Der Weinheber ist ein System das aus einem Plastikrohr mit Abschluß in Verbindung mit einem Gummischlauch und einem Verschluß konstruiert ist. Das Gleiche kann man auch mit einem sauberen Schlauch machen, jedoch besteht die Gefahr, daß man zuviel Satz vom Boden des Gefäßes mit aussaugt) Dann die Maische herausfiltern, was man mit einem speziellen Filterpapier tun kann. Ich habe es jedoch mit einem Trockentuch abgepreßt. Dann den Ballon reinigen und den jungen Wein wieder zurück füllen. Den Gähraufsatz wieder auf den Behälter setzen und weiter vergähren.

7.Da der junge Wein jetzt sehr heftig gährt, bin ich vom Erfolg dieses Rezeptes überzeugt. Auch eine Geschmacksprobe nach der ersten Phase war durchaus erfolgversprechend, deshalb werde ich das Rezept jetzt veröffentlichen. Natürlich wird je nach Stand ergänzt und nachgebessert.

8.Heute, nach weiteren 2 Wochen hat die Gaehrung aufgehört. Ich habe den Wein nochmal abgezogen und gefiltert um die abgesetzte Hefe heraus zu bekommen. Sonst zersetzt sie sich am Boden und gibt dem Wein einen schlechten Geschmack. Dann noch mit 0,6 g Kaliumpyrosulfit geschwefelt, da der junge Wein in diesem Stadium wieder fuer Krankheiten anfaellig wird. Das Winometer hat 15% Alkohol angezeigt. Der Geschmack hat einen eher trockenen Charakter, was beweist, dass der Zuck vollstaendig vergoren ist. Nach dem Abziehen und filtern habe ich ihn in kleinere Behaelter gegeben, die auch mit einem Gaehraufsatz versehen sind um eine eventuelle Nachgaehrung abzuwarten. Er sollte nun auch nicht mehr so viel Raum im Fass haben, da sich sonst an der Oberfläche Schlieren bilden koennen. Der Wein ist jetzt noch milchig trueb, was sich in den nächsten Wochen auch noch geben sollte.

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