Szegediner Bratwursthappen

1 Std leicht
( 5 )

Zutaten

Zutaten für 4 Personen
Paprika-Salat:
Paprika-Mix (gelb, grün, rot) 500 g
Frühlingszwiebel 1 Stück
Leitungswasser, kalt 1 EL
Kräuteressig 2 EL
Olivenöl kalt gepresst, nativ 3 EL
8-Kräuter (TK) 1 EL
Kräutersalz 1 Prise
Pfeffer 1 Prise
Zucker 1 Prise
Edelsüßpaprikapulver 1 Prise
Paprika-Happen:
Frühlingszwiebeln 2 Stück
Paprika-Salat 2 EL
Olivenöl 1 EL
Salz 1 Prise
Pfeffer 1 Prise
Zucker 1 Prise
Rosenpaprikapulver 0,5 TL
Bratwürste, fein (4 x 100 g = 400 g) 4 Stück
Eier 2 Stück
8-Kräuter (TK) 2 EL
Thymian, gerebelt * 1 TL
Muskatnuss, gerieben * 2 Msp.
Nelke, gemahlen * 2 Msp.
Kardamom, gemahlen * 2 Msp.
Semmelmehl 25 g
Backblech 1 Stück
Backpapier-Zuschnitt 1 Stück
Blätterteig (FP; 275 g) 1 Stück
Außerdem:
Süße Chili-Sauce etwas
Frischkäse-Meerrettich-Dip etwas

Zubereitung

So wird’s ein Paprika-Salat:

1.Paprikafrüchte auch außerhalb von Szeged und der Republik Ungarn ganz einfach längs halbieren. Samenstand und Kerne rigoros entfernen. Nach einer kurzen Wäscherei abtropfen lassen, quer halbieren und in feine Längsstreifen schneiden.

2.Die Frühlingszwiebel waschen und trocken schütteln. Nur den weißen Teil, der bis ins Hellgrüne reicht, fein hacken.

3.In einer Salatschüssel, die auch einen Deckel hat, mit einem Schneebesen aus dem schnödem Leitungswasser, dem kräftigen Kräuteressig und dem kalt gepressten naiven Olivenöl eine Vinaigrette schlagen bzw. schnell rühren. Mit den Gewürzen abschmecken, Paprikastreifen und kleine Zwiebelstücke untermischen.

4.Deckel drauf und 24 Stunden durchziehen lassen. Wegstellen. Stelle merken.

So werden es Bratwursthappen:

5.Den E-Herd auf 220 Grad iOber- / Unterhitze vorheizen.

6.Die Frühlingszwiebeln wie für den Paprika-Salat zubereiten. Die abgenommenen Esslöffel Paprika-Salat fein hacken. Zusammen in heißem Olivenöl anschwitzen, mit Salz, Pfeffer, Zucker bestreuen und mit dem Rosenpaprika scharf würzen. Vermengen. Abkühlen lassen.

7.Das Bratwurstbrät mit einem breiten Messer (stumpfe Seite benutzen!) aus der Haut auf ein Frühstücksbrett (Plaste) drücken. Jeweils in eine Schüssel abstreifen. Das abgekühlte Zwiebel-Paprika-Gemisch gemeinsam mit 1 aufgeschlagenem Ei, den Kräutern, den Gewürzen und dem Semmelmehl gut mit dem Bratwurstbrät vermischen. Eventuell noch mal abschmecken.

8.Das Backblech mit dem Backpapier-Zuschnitt auslegen. Den Blätterteig darauf geschickt oder ungeschickt ausrollen. Aber ganz ordentlich in der Mitte quer teilen. Die Ränder mit verschlagenem Ei bepinseln. Jeweils in der Mitte die Bratwurstfülle als Strang, der bis zum Rand reicht, auftragen. Blätterteig über den Füllstrang zusammenklappen, so dass so was ähnliches wie eine Rolle entsteht. Ob man will oder nicht: Die Naht nach unten drehen.

9.Beide Szegediner Bratwurstrollen mit etwas verschlagenem Ei bepinseln und in gleich große Stücke schneiden. Zirka 20 Min. backen, bis die Bratwursthappen goldenbraun durchs beleuchtete Herdfenster blicken . . .

So wird serviert:

10.Szegediner Bratwursthappen noch heiß mit dem Paprika-Salat zusammen auf einer flachen Porzellan-Platte dekorativ anrichten. Dazu gibt es Süße Chili-Sauce (Flasche; FP) und Koch-Sepps Frischkäse-Meerrettich-Dip (siehe Rezept: „Överbacken Rökerlaß-Stuten“). Und einen gefüllten Bierkrug (wenn er gewünscht wird).

11.* Diese Gewürze nur zugeben, wenn das Bratwurstbrät „keinen Geschmack“ hat! Wer damit trotzdem würzen möchte – bitte schön! Aber: Das Bratwurstbrät einer echten Thüringer braucht diese Gewürze nicht . . .

Witz dazu:

12.Wie heißt Messer und Gabel auf Ungarisch? – Äässbäästääk!

Und lasst es Euch schmecken!

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