Backen: Franzbrötchen

Rezept: Backen: Franzbrötchen
ein Klassiker - etwas schwierig, aber der Geschmack entlohnt für die Mühe
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ein Klassiker - etwas schwierig, aber der Geschmack entlohnt für die Mühe
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Zutaten für
1
Personen
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ZUTATEN
500 Gramm
Weizen Mehl Type 550
50 Gramm
Zucker
0,5 Teelöffel
Salz
30 Gramm
frische Hefe
225 ml
Milch kalt
1 Stück
Ei
50 Gramm
Butter weich
...außerdem
200 Gramm
Butter eiskalt
50 Gramm
Butter zerlaufen
150 Gramm
Zucker
1 Esslöffel
Zimt gemahlen
1 Stück
Ei
REZEPTINFOS
Schwierigkeitsgrad
mittel
Zubereitungszeit
Preiskategorie
€ €
veröffentlicht am
18.03.2019
Angaben pro 100 g
kJ (kcal)
1904 (455)
Eiweiß
5,7 g
Kohlenhydrate
58,7 g
Fett
21,9 g
TIPP!
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ZUBEREITUNG
Backen: Franzbrötchen

1
Für den Hefeteig Mehl mit Zucker und Salz mischen. Die Hefe darauf zerbröseln, weiche Butter, Ei und kalte Milch dazu geben und ca. 5 Minuten zu einem geschmeidigen, weichen Teig kneten.
2
Den Teig auf einer Backmatte (so spart man sich das zusätzliche Mehl) oder auf einer leicht bemehlten Fläche zu einer Platte von ca. 30 x 40 cm ausrollen. 200 g eiskalte Butter in dünne Scheiben schneiden und die Hälfte der Teigfläche damit belegen. Die ungebutterte Seite nun auf die gebutterte Seite überschlagen und die Ränder schön andrücken. Dann den Teig abermals ausrollen. (ca. 50 x 30 cm). Die Schmalseite zu einem Drittel einschlagen und das andere Drittel darüber legen. Es entstehen drei Schichten. Den Teig in Frischhaltefolie packen und mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
3
Dann die Teigplatte wieder auf eine Backmatte oder eine leicht bemehlte Fläche so hinlegen, dass die offene Kante nach vorne zeigt. Ausrollen auf ca. 50 x 30 cm , so wie oben beschrieben einschlagen und nochmals 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
4
50 Gramm Butter zerlaufen lassen. Zucker mit Zimt mischen. Den Teig, so wie oben beschrieben ausrollen, mit der zerlaufenen Butter bestreichen und großzügig mit Zimt-Zucker bestreuen. Von der Längsseite her aufrollen und von dieser Rolle ca. 3 cm dicke Scheiben abschneiden.
5
Einen Holzkochlöffel in Mehl tauchen und die Teigröllchen mittig eindrücken, sodass sich die einzelnen Schichten nach außen wölben. Diese "Schnecken" auf ein mit Folie oder Papier ausgelegtes Backblech - hier waren es zwei Bleche - mit Abstand legen und abgedeckt 15 Minuten ruhen lassen.
6
Das Rohr auf 180°C Umluft vorheizen, die Teiglinge mit einem verquirten Ei besteichen und ca. 18 - 20 Minuten goldbraun backen. Aus dieser Teigmenge habe ich 14 Franzbrötchen gebacken.
7
Anmerkung: Der Name Franzbrötchen soll angeblich auf die Franzosenzeit Anfang des 19ten Jahrhunderts in Hamburg zurück gehen. Man vermutet, dass das eine Weiterentwicklung des Croissants ist. Ursprünglich fand man sie nur in Hamburg und Umgebung. Seit Anfang des 21igsten Jahrhunderts breiten sich die Fanzbrötchen - mit verschiendenen Füllungen - auch auf das übrige Bundesgebiet aus.

KOMMENTARE
Backen: Franzbrötchen

Benutzerbild von mimi
   mimi
Wow - die sehen ja verlockend lecker aus, sind auch wirklich würdig für das "Rezept der Woche"! Herzlichen Glückwunsch zu dieser schönen Auszeichnung ... ich freu mich mit Dir. Liebe Grüße mimi
Benutzerbild von lunapiena
   lunapiena
Ganz liebe Dank, liebe Mimi. Freu mich, dass diese Teilchen sich so großer Beliebtheit erfreuen und auch dir gefallen.
Benutzerbild von Rezeptsammlerin
   Rezeptsammlerin
Glückwunsch meine liebe Anne, alles richtig gemacht. Mir hat diese Aktion (wie Du ja weißt) die weitere Teilnahme am Backwettbewerb verdorben :-(. Aber solche Fehler macht man halt nur einmal im Leben (grins). Wenn man die Zubereitung in Ruhe machen kann ist alles kein Problem und die Dingerchen schmecken einfach nur köstlich. Der Aufwand lohnt sich allemal. GlG ~Geli~
Benutzerbild von lunapiena
   lunapiena
Ja, meine liebe Geli, mit deiner indirekten Hilfe ;-) hab ich die ganz gut hingekriegt. Du siehst, auch aus Fehlern von anderen kann man durchaus was lernen. Ich bin aber überzeugt, wenn du die nch einmal backen würdet, dann könnte ich meine verstecken. ;-)))
Benutzerbild von barbara62
   barbara62
Hallo, meine Liebe...herzlichen Glückwunsch zum Rezept der Woche. Diese leckeren Teilchen und Du haben es aber auch verdient. Drück Dich Barbara
Benutzerbild von lunapiena
   lunapiena
Ganz lieben Dank. Hab mich auch gefreut, dass das Rezept ausgewählt wurde. Bis bald, meine Liebe.
Benutzerbild von Lakritzschnegsche
   Lakritzschnegsche
super erklärt , ich mag nur nicht soviel zimt , einen hauch ja , aber das kann ja jeder für sich selbst entscheiden , mit der menge ,, lg
Benutzerbild von lunapiena
   lunapiena
Klar, das ist Geschmackssache. Du kannst die Teile aber auch mit Nuss, Mohn oder Marmelade füllen. Deiner Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.
Benutzerbild von Marianne1
   Marianne1
Hallo liebe Anne, das liest sich ja super! Bei uns gibt es gar keine Franzbrötchen in den Bäckereien. Aber Zimtschnecken gibt es, die duften so herrlich. Das Rezept liest sich ähnlich meine ich. Auf jeden Fall sehr lecker. Werde ich mal nachbacken :-))
Benutzerbild von lunapiena
   lunapiena
Da hast du Recht, die bekannten Zimtschnecken sind den Farnzbrötchen ähnlich. Ob da aber ein Plunderteig dazu verwendet wird, weiß ich jetzt nicht so genau. Der Clou bei diesem Gebäck ist ja das Eindrücken des Teiges, damit die einzelnen Schichten nach außen getrieben werden.
HILF-
REICH!

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