Baba au Rhum (Romowaja Baba) aus Großmutterns Küche - Ein Original

2 Std leicht
( 15 )

Zutaten

Zutaten für 24 Personen
== FÜR DEN BABA AU RHUM ==
Hefe, frische 50 Gramm
Vollmilch, frische, lauwarme 400 ml
Mehl(1), gesiebtes 600 Gramm
Salz 0,75 Teelöffel
Eigelbe, frische 7 Mittelgroße
Vanillezucker 1 Packung
Zucker, weißer, feiner 250 Gramm
Mehl(2), gesiebtes 400 Gramm
Butter, ungesalzene 300 Gramm
Rosinen, helle 200 Gramm
Salz etwas
== FÜR DEN RUM-SIRUP ==
Zucker, brauner, feiner 50 Gramm
Wasser 350 ml
Rum, brauner, geschmacksneutraler 4 essl
== FÜR DIE VARIANTE ORANGENLIKÖR-SIRUP ==
Zucker, weißer, feiner 50 Gramm
Wasser 350 ml
Orangenlikör 4 Esslöffel
== FÜR DIE VARIANTE MALAGA-WEIN-SIRUP ==
Zucker, brauner, feiner 50 Gramm
Wasser 350 ml
Malaga-Wein, gezuckerter 4 Esslöffel
Nährwertangaben: Angaben pro 100g
kJ (kcal)
125 (30)
Eiweiß
-
Kohlenhydrate
2,6 g
Fett
-

Zubereitung

Für den Sirup:

1.Den Zucker in Wasser aufkochen, vom Herd nehmen, den Rum hinzugießen, umrühren und erkalten lassen.

Für den Teig:

2.Die frische Hefe in etwa der Hälfte der lauwarmen Vollmilch aufloesen. Das Mehl(1) hinzufügen, durchkneten und eine Kugel formen. Auf einer Seite 5-6 Mal einschneiden, in eine Kasserolle mit 2-2,5 Liter lauwarmem Wasser geben und warmstellen.

3.Den Backofen auf (E-Herd: 160-180°C / Umluft: 140-160°C) vorheizen

4.Zwischenzeitlich die Eigelbe zu einer weißlichen Masse schlagen. Wenn der Teig nach etwa 40-50 Minuten an die Wasseroberfläche gestiegen ist und sein Volumen sich verdoppelt hat, mit einem Schaumlöffel herausnehmen und in eine Schüssel geben.

5.Die restliche Milch, Salz, den mit dem Vanillezucker vermengten Zucker und die Eigelbe hinzufügen. Gut durchmischen, das restliche Mehl hinzugeben und den Teig gründlich verkneten.

6.Die ungesalzene Butter schaumig schlagen, bis sie weiß ist. Unter den Teig mischen. Gut durchkneten, der Teig darf nicht zu dick sein. Mit einem Tuch zugedeckt und an einem warmen Ort gehen lassen.

7.Wenn sich das Teigvolumen verdoppelt hat, die Rosinen untermengen, gut durchkneten und in mit Papier ausgelegte Backformen geben; das Papier zuvor mit Butter bestreichen. Die Formen jeweils zu einem Drittel füllen, mit einem Tuch bedecken und den Teig erneut gehen lassen. Wenn der Teig auf zwei Drittel bis drei Viertel der Hoehe gestiegen ist, die Formen behutsam, ohne zu schütteln (da sich sonst der Teig setzt und zusammenfällt), etwa 45-60 Minuten in den vorgeheizten Backofen stellen. Gelegentlich die Formen sehr vorsichtig drehen. Zur Kontrolle die Rum-Baba mit einem Holzstäbchen durchstechen. Wenn es trocken bleibt, sind sie fertig. Aus der Form herausnehmen, seitlich auf einen Teller legen. Wenn sie abgekült sind, mit dem Sirup begießen. Dabei die Rum-Baba vorsichtig auf dem Teller wenden. Anschließend aufrichten, kurz trocknen lassen, auf einen mit Pergamentpapier bedeckten Teller legen und servieren.

Varianten:

8.Den Rum durch einen Orangenlikör oder einem gezuckerten Malaga-Wein ersetzen.

Hinweis:

9.Der "Baba au Rhum" soll nach Überlieferung von Stanislas Leszczynski, einem polnischen König, im französischen Exil lebend erfunden worden sein. Es wird berichtet, er fand den Kouglof aus Lothringen zu trocken und übergoß diesen mit einer "Liqueur de Tanaisie". Diese war zu dieser Zeit sehr bekannt und sehr beliebt. Er soll, da er gerne die Märchen aus Tausend-und-eine-Nächte las, seiner Erfindung, nach seinem Lieblingsheld "Ali Baba" benannt haben. Später hat man den Baba au rhum dann mit einem gezuckertem Malaga-Wein getränkt, und weiterhin später dann eben mit Jamaika-Rum. Vom Rum-Baba wird auch der bekannte "Savarin" abgeleitet, der ohne Rosinen im Teig zubereitet wird. Die deutsche Übersetzung von "Baba au rhum" ist Rum-Rosinen-Kuchen, klingt aber doch nicht so hübsch wie Baba au Rhum!

10.Zubereitungszeit etwa: 120 Minuten ohne Gehzeiten.

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