Mein Ungarischer Gulasch

Rezept: Mein Ungarischer Gulasch
Schmeckt nach jedem Aufwärmen immer besser – Geschmack durch KOCHEN, nicht nur durch Gewürze!
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Schmeckt nach jedem Aufwärmen immer besser – Geschmack durch KOCHEN, nicht nur durch Gewürze!
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Zutaten für
4
Personen
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ZUTATEN
750 g
Rindfleisch aus der Schulter; oder Beinfleisch; Keule ist zu trocken
750 g
Zwiebeln
4
Knoblauchzehen
3 EL
Paprikapulver, edelsüß
0,5 TL
Paprikapulver, rosenscharf
1 TL
Kümmelpulver (kein Kreuzkümmel!!!)
1 TL
Majoran
1 TL
Salz
3
Lorbeerblätter
6
Nelken
2 EL
Tomatenmark
0,5 Liter
Fleischbrühe
0,5 Liter
schwerer Rotwein, Spätburgunder, Dornfelder, oder Bodeaux
2 EL
Mehl
2 Stangen
Staudensellerie
4 EL
Butterschmalz
REZEPTINFOS
Schwierigkeitsgrad
leicht
Zubereitungszeit
keine Angabe
Preiskategorie
€ €
veröffentlicht am
01.02.2016
Angaben pro 100 g
kJ (kcal)
368 (88)
Eiweiß
1,2 g
Kohlenhydrate
5,3 g
Fett
7,0 g
TIPP!
REZEPT-KATEGORIEN
TIPP!

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ZUBEREITUNG
Mein Ungarischer Gulasch

Alle Zutaten portionieren und bereitstellen:
1
Rindfleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebeln in kleine Würfel schneiden. Knoblauch grob zerteilen. Alle Gewürze vorbereiten. Am Staudensellerie die Fäden abziehen (ähnlich wie bei Rhabarber) und grob zerschneiden. Brühe schon mal erwärmen.
2
Rindfleisch im Bräter in Butterschmalz PORTIONSWEISE rundum sehr dunkel, mit Lorbeer und Nelken, scharf anbraten. Dann tritt weniger Fleischsaft aus. Das Fleisch würde sonst gekocht statt gebraten. Statt Butterschmalz könnte man auch fetten Speck auslassen. Angebratenes Fleisch in einen separaten Topf geben.
3
Wenn alles Fleisch angebraten wurde, die Nelken wieder rausfischen. Den Lorbeer auch, wenn er zu dunkel gebrutzelt wurde.
4
Zwiebeln in den Bräter geben und auf kleiner Flamme glasig dünsten, gelegentlich wenden - nach ca. 10 Min den Knoblauch und Staudensellerie untermischen. Ggf. Öl/Schmalz nachlegen. Nach weiteren ca. 10 Min Tomatenmark in der Mitte direkt auf den Boden geben und anrösten - dabei etwas verrühren, nach max. 1 Min. alles im Topf verrühren. Wird Tomatenmark zu lange geröstet wird es bitter.
5
Alle Gewürze reinmischen und kurz angehen lassen. Mit einem Glas Wein ablöschen, einkochen lassen, die Röststoffe vom Boden lösen und noch mal ablöschen, einkochen lassen und lösen. 4-5 mal wiederholen.
6
Zwischenzeitlich den Topf mit dem Fleisch erhitzen, Fleisch mit etwas Mehl bestäuben, durchmischen und noch mal kurz anbraten. Dadurch bekommt es eine schöne dunkle Farbe. Jetzt erst kommen sämtliche Fleischstücke und ausgetretener Fleischsaft wieder in den Bräter. Mit der warmen Brühe alles angesetzte im Fleischtopf, in dem mehliert wurde, lösen. Brühe und Rest-Wein zum Fleisch geben bis das Fleisch bedeckt ist.
7
Bei leichter Hitze ca. 4 Stunden (bei Rind) leicht schmoren lassen. Wurde Beinfleisch verwendet 6h! Der Gulasch darf nur leicht "blubbern". Je länger das Gulasch schmort, desto besser ist es und desto gehaltvoller ist die Soße. Am 2. oder 3. Tag sowieso. Nach der Garzeit prüfen ob das Fleisch auch gar ist. Sonst noch länger garen.
8
Falls die Zwiebeln nicht verkocht sind, zum Schluss das Fleisch, mit einer groben Kelle, rausnehmen (so bleiben die Zwiebeln im Topf) und mit dem Zauberstab die Zwiebeln fein pürieren. Ein Andicken der Sosse wird nicht erforderlich sein. ABSCHMECKEN!!! Dazu serviert man Spätzle, Semmel-, Serviettenknödel, Kartoffel, Nudeln, oder Brot - und einen guten "Gestensaft".

KOMMENTARE
Mein Ungarischer Gulasch

Benutzerbild von Rezeptsammlerin
   Rezeptsammlerin
die Fleischwahl für Dein Gulasch finde ich absolut in Ordnung. Würde ich auch wählen. Die gute Sauce würde ich zu gerne mal verkosten wollen. Dazu würde ich Knödel zum "Sauce gabeln" bevorzugen. Aber wer zu spät kommt, den bestraft das Leben ;-))) Jetzt wird nichts mehr da sein. Müßte ich also selber kochen. LG Geli
Benutzerbild von 2010Herford
   2010Herford
Lecker !..für dieses Rezept lasse ich Dir sehr gern ☆☆☆☆☆ hier, GLG Lorans
Benutzerbild von risstal
   risstal
Einfach lecker . Ich liebe die ungarische Küche . LG Christine
Benutzerbild von Waltl
   Waltl
Jawohl, das ist ungarisches "pörkölt", wie es sich gehört, garniert mit schönen Fotos. Da kann man nur sagen "jo étvágyat" (um beim ungar.zu bleiben)! LG.v.Waltl !
Benutzerbild von sequenzer
   sequenzer
Es gibt zwar weltweit keinen Dornfelder, der unter "schweren Rotwein" fällt, aber dein Rezept ist gut. Mir gefällt, dass du dem Gericht Zeit gibst und damit dem Geschmack, sich zu entwickeln. Daher volle Sternenzahl.

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