Mutters Weihnachtssülze >>

5 Std leicht
( 47 )

Zutaten

Zutaten für 10 Personen
Schwein Eisbein (Haxe) (fe) frisch 2
Schwein Spitzbein frisch 4
Schweinekamm 500 g
Möhren 1 kg
Lorbeerblatt etwas
Salz etwas
Pimentkörner etwas
Pfefferkörner schwarz etwas
Zwiebeln frisch 3
Essig etwas
Nährwertangaben: Angaben pro 100g
kJ (kcal)
414 (99)
Eiweiß
6,0 g
Kohlenhydrate
3,5 g
Fett
6,8 g

Zubereitung

Vorbemerkung

1.Mit Weihnachten hat die Sülze nur dahingehend was zu tun, dass es sie bei uns traditionell nur zur Vorweihnachtszeit gibt. Nachdem sie meine Schwiegermutter über viele Jahre gemacht hat und dann nicht mehr konnte, ist das Rezept auf unsere Generation übergegangen. Nun machen wir sie und versorgen die gesamte Familie damit. Wer möchte kann die Sülze natürlich auch übers Jahr zubereiten, denn auch da schmeckt sie.

Zubereitung

2.Die Spitzbeine und Eisbeine sollte man sich vom Metzger einmal zerhacken bzw. durchsägen lassen, dann gehen sie besser in den Topf. Fleisch waschen und wenn nötig verbliebene Borsten abbrennen. Zwiebel schälen und einmal teilen, Möhren putzen.

3.Alles in einem oder zwei großen Töpfen mit den Gewürzen mit so viel Wasser ansetzen, dass das Fleisch bedeckt ist. Nun so lange kochen, bis das Fleisch weich ist und sich von selbst vom Knochen löst (dauert erfahrungsgemäß etwa 3-4 Stunden). Etwas abkühlen lassen.

4.Fleisch heraus nehmen und nun alles, auch die fetten Teile sehr klein schneiden. Das ist nötig, damit die Sülze im Anschluss richtig geliert, denn es wird keine extra Gelatine zugegeben. Lediglich die Knorpel und Sehnen werden entfernt. Möhren in Scheiben schneiden.

5.Kochbrühe durchseihen und zur Seite stellen. Gesamtes Fleisch wieder in den Topf geben und mit Brühe auffüllen, dass es leicht bedeckt ist. Nun nochmals mit Salz, Pfeffer und Essig abschmecken. Sülze erneut aufkochen und etwa 10 Minuten köcheln lassen.

6.Inzwischen Tupperbehälter oder Auflaufformen mit den Möhren auslegen und die kochendheiße Sülze einfüllen. Alles für mindestens 24 Stunden kalt stellen. Hält sich ca. 14 Tage, bei uns meistens kürzer ;-)

Nachbemerkung

7.Bei uns gab´s dazu Bratkartoffeln aus rohen Kartoffeln und eine selbst gemachte Remoulade aus 2 EL Mayonnaise, 1 EL Schmand, 0,5 TL Senf, einer Prise Zucker und Tiefkühlkräutern. Bilder von den Zwischenschritten hab ich weggelassen, da sie für manchen wohl weniger appetitlich sind.

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