Spätzle handgemacht

20 Min schwer
( 9 )

Zutaten

Zutaten für 2 Personen
Eier 4 Stk.
Salz 1 TL
Mehl 300 gr.
Wasser 50 ml
Nährwertangaben: Angaben pro 100g
kJ (kcal)
1232 (294)
Eiweiß
8,6 g
Kohlenhydrate
62,0 g
Fett
0,8 g

Zubereitung

Vorbereitung:
10 Min
Garzeit:
10 Min
Ruhezeit:
5 Min
Gesamtzeit:
25 Min

1.In Süddeutschland und in der Schweiz gibt es Spätzlemehl (in der Schweiz: Knöpflimehl) in jedem Supermarkt. Wer diesen Luxus nicht hat, kann sich sein Spätzle-, bzw, Knöpflimehl ganz einfach selbst herstellen. Man kann dazu Weizen- oder Dinkelmehle verwenden. Auch Vollkorn ist möglich. Dem Mehl wird dann im Verhältnis 8 Teile Mehl mit 2 Teilen Griess gemischt. Das gibt einen leichten Biss.

2.Man schlägt die Eier auf und verrührt sie. Dann gibt man das Salz zu. Das Salz zieht das Wasser aus dem Dotter und die Spätzle werden hinterher etwas gelber. Auf Zugabe von Kurkuma kann verzichtet werden. So unnatürlich gelb waren Spätzle noch nie.

3.Jetzt kommt das Wasser dazu und wird ebenfalls verrührt. Dann gibt man das Mehl dazu. Hierbei tue ich mich schwer das richtige Verhältniss von Flüssigkeit und Mehl an zu geben. Zum einen hängt das vom verwendeten Mehl ab zum anderen von der Grösse der Eier. Ausserdem muss ich gestehen, habe ich Mehl noch nie gewogen. Ich mache das nach Gefühl. Deshalb habe ich beim Mehl einen Schätzwert angegeben. Ich empfehle erst einmal einen sehr flüssigen Teig zu machen und diesen klümpchenfrei zu rühren. Dann noch mehr Mehl zugeben bis der Teig zäher wird. Dann kann sein das es auch etwas mehr als 300 gr. Mehl sind. Der Teig sollte zäh und klebrig sein.

4.Nachtrag vom 20.03.2020: Heute habe ich tatsächlich bei der Herstellung der Spätzle das Mehl gewogen! Ich empfehle pro Ei: 100 - 125 gr. Mehl, Wasser 25 ml (1 - 2 Eierschalen) und ausreichend Salz. Ich lag also mit meiner Schätzung nicht verkehrt, dass es mehr Mehl braucht für vier Eier als 300 gr..

5.Man kann die Anzahl der Eier auch verringern und dafür etwas mehr Wasser nehmen. Ich habe mir aber angewöhnt ein Ei pro Person zu rechnen.

6.In diesem Zustand muss der Teig mit dem Rührlöffel geschlagen werden. Über die Dauer stand in einem alten Kochbuch zu lesen "bis der Arm des Küchenjungen erlahmt". Spass beiseite der Teig sollte Blasen werfen, dann ist er fertig.

7.Jetzt genügend Wasser zum kochen bringen und salzen. Das Spätzlebrett ins kochende Wasser tauchen und von dem Spätzleteig darauf geben. Mit der Teigkarte (ich nehme ein Tortenmesser) glatt und dünn auf dem Brett verteilen und ins kochende Wasser abstechen. Kein Problem wenn es am Anfang fingerdicke Spätzle gibt. Mit der Zeit bekommt man Übung und schmecken tun die fingerdicken Spätzle auch. Nicht gleich beim ersten Mal aufgeben.

8.Wenn die Spätzle oben schwimmen sind sie fertig und man kann sie mit der Schaumkelle heraus nehmen und warm stellen. Mit der nächsten Ladung Teig genauso verfahren. Spätzle können als Wurstspätzle, Leberspätzle oder Spinatspätzle variiert werden.

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