Sauerkraut

3 Std 30 Min leicht
( 4 )

Zutaten

Zutaten für 2 Personen
Sauerkraut 500 gr.
Lorbeerblatt 2 Stk.
Zwiebel 1 Stk.
Wacholderbeeren 1 EL
Nelken 1 Stk.
Wasser 300 ml
Apfelsaft 200 ml
Kartoffel geschält frisch 1 Stk.
Speck 50 gr.
1

Zubereitung

Vorbereitung:
30 Min
Garzeit:
3 Std
Gesamtzeit:
3 Std 30 Min

1.Meist bekommt man Sauerkraut in recht guter Qualität zu kaufen. (Irgendwann mach ich das mal selbst, gerade fehlt mir Zeit und Equipment sowie der richtige Lagerort). Für dieses Rezept wird das Kraut unter fliessendem Wasser gewaschen und ausgedrückt. Das mache ich ein zweites Mal. Danach wird das Kraut mit dem Messer klein geschnitten. Geschnitten wird auch eine Zwiebel.

2.In eine schwere Pfanne gebe ich eine Tasse Wasser und koche diese auf. Ich gebe die Zwiebel hinein und koche sie erstmal, was Zwiebeln im Essen deutlich bekömmlicher macht. Ist das Wasser verdunstet kommen die Speckwürfel dazu. Soll kein Fleisch verwendet werden kann man auch Butterschmalz oder ein anderes Fett verwenden. Die Speckwürfel werden unter rühren ausgelassen und die Zwiebel weiter gebraten bis sie Bräunung bekommt. Wenn der Speck nicht genügend Fett hergibt gebe ich noch Schmalz dazu.

3.Wenn die Zwiebel Farbe hat gebe ich das gewaschene und ausgedrückte Kraut hinein. Es wird kurz mitgebraten und dann mit dem Apfelsaft abgelöscht. Das Wasser dazu geben und aufkochen. Die Lorbeerblätter darunter geben. Eines davon mit der Nelke spicken (damit man sie nicht erst beim kauen wieder findet). Die Wacholderbeeren ebenfalls dazu geben.

4.Ich koche das Kraut mit Deckel mindestens 2 Stunden auf niedriger Stufe! Danach kommt der Deckel herunter und ich koche weiter bis der grösste Teil des Kochbrühe verdampft ist. Wenn der Deckel herunter genommen wird gebe ich eine kleine rohe Kartoffel, die ich fein gerieben habe mit hinein. Ich habe auch schon in Ermangelung einer "echten" Kartoffel mit Wasser angerührte Kartoffelstärke verwendet. Das geht auch um eine sämige Konsistenz zu erreichen. Insgesamt kommen so gut 2.5 Stunden Kochzeit zusammen.

5.Gewünschte Beilagen, wie Würste, gebe ich erst zu wenn der Kochvorgang zu Ende ist und diese Beilagen werden dann im heissen Kraut nur noch erhitzt und nicht mehr gekocht. Wird allerdings eine Speckseite oder Kasseler als Zutat verwendet, muss dieses bereits etwas früher hinein und noch etwas länger mitgekocht werden. Zum Schluss die Lorbeerblätter und die Nelke (falls sie noch im Blatt steckt :-)) ) wieder heraus fischen.

6.Sauerkraut zu kochen hört sich erstmal einfach an. Es sollte aber sämig sein und der "durchschlagende", sprich abführende Erfolg sollte sich in Grenzen halten. Irgendwann habe ich gemerkt Sauerkraut schmeckt nicht nur besser wenn man es ein zweites Mal kocht (eine Binsenweisheit) sondern ist auch bekömmlicher! Warum also, habe ich mir gedacht, den zweiten Kochvorgang nicht mit dem ersten kombinieren und einfach länger kochen. Es funktioniert tatsächlich. Zum binden mit Kartoffelstärke habe ich mich auf der Kochbar bei einigen ausgezeichneten Rezepten inspirieren lassen. Das Rezept habe ich jetzt einige Male gekocht und werde es nicht mehr anders machen.

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