Gekochte Eier: Darum ist das Eigelb manchmal grün-grau verfärbt

gekochte Eier Eigelb grün
Gekochte Eier verfärben sich um das Eigelb herum grün-grau, wenn sie lange gekocht wurden. © Getty Images/iStockphoto, miramalee

Das bedeutet eine grün-graue Verfärbung um das Eigelb bei gekochten Eiern

Bei Eiern scheiden sich die Geister – die einen lieben sie, andere ekeln sich schon beim bloßen Gedanken daran. Auch die Zubereitung eines gekochten Eis lässt viel Spielraum für Extrawünsche: weichgekocht oder hartgekocht oder am liebsten etwas dazwischen, aber keinesfalls mit wabbeligem Eiweiß! Hat ein gekochtes Ei allerdings eine grün-graue Verfärbung um den Dotter, werden die meisten Menschen skeptisch. Doch dafür besteht kein Grund.    

Denn Eier bekommen nach dem Kochen einen grün-grauen Rand um das Eigelb, wenn sie zu lange im Kochwasser lagen. Im Innern des Eis kommt es zu einer ganz natürlichen chemischen Reaktion: In einem Ei, das länger als zehn Minuten gekocht wurde, verbindet sich das Eisen aus dem Dotter mit dem Schwefel aus dem Eiklar. Daraus entsteht Eisensulfid, das eine grün-graue Farbe hat.

Diese Verfärbung ist unschön, jedoch absolut unbedenklich. Sie hat auch keinerlei Auswirkungen auf den Geschmack des Eis. Genau genommen kann man sogar davon ausgehen, dass ein solches Ei richtig durchgegart ist. Denn gar ist ein mittelgroßes Ei nach einer Kochzeit von mindestens zehn Minuten.  

Unsere Abwehrreaktion auf die grün-graue Verfärbung im Ei ist allerdings nur allzu verständlich, denn es könnte ja auch faul sein. Wer sich sehr ekelt, sollte sein Ei dann lieber nicht so lange kochen.

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