WARUM INDISCHE CHICKEN BRITISH TICKEN – CHICKEN TIKKA MASALA

1 Tag 1 Std leicht
( 40 )

Zutaten

Zutaten für 2 Personen
Hähnchenbrustfilet 700 Gramm
Knoblauchknolle asiatisch 1 Stück
Ingwer frisch 1 Stück
Chilischote rot 2 Stück
Chilischote grün 2 Stück
Chilischote rot getrocknet 2 Stück
Joghurt fettarm 500 Gramm
Currypaste rot 2 TL
Currypaste grün 2 TL
Kreuzkümmel gemahlen 2 Prise
Kurkuma Gewürz gemahlen 2 Prise
Safran Gewürz 2 Prise
Currypulver gelb 2 Prise
Chilipulver 2 Prise
Zimtpulver 1 Prise
Zwiebel 1 Stück
Tomaten geschält 1 Dose
Tomatenmark 1 Strang
Kokosmilch 3 EL
Sesamöl 1 Schuss

Zubereitung

Das kommt mir indisch vor

1.Ich werde mich heute mal an der indischen Küche versuchen dachte ich, und ich habe schon viel über dieses ominöse Chicken tikka Masala gehört. Als ich heute recherchiert habe erfuhr ich folgendes :

Jetzt kommts mir englisch vor

2.Chicken tikka masala, oft CTM abgekürzt, ist ein häufig in indischen Restaurants in Europa und Nordamerika angebotenes Currygericht aus gegrillten marinierten Hähnchenfleischstücken (chicken tikka) in einer würzigen Tomatensoße, das eigentlich der englischen Küche zuzurechnen ist. In Großbritannien ist es nach einer Erhebung aus dem Jahr 2001 das beliebteste Gericht. Das Gericht entstand in der Nachkriegszeit in Großbritannien, um indisches Essen mit englischen Essgewohnheiten in Einklang zu bringen. Über Entstehungszeit und -ort des Gerichts kursieren verschiedene Versionen. Einer verbreiteten Version zufolge soll es entstanden sein, als ein indischer oder bangladeschischer Koch einem englischen Gast das traditionelle chicken tikka (gegrillte marinierte Hähnchenstücke) servierte. Da der Gast daran gewohnt war, dass in der englischen Küche im Allgemeinen zum Fleisch Soße (gravy) gereicht würde, erschien ihm das Gericht zu trocken, so dass der Koch eine Soße aus Tomatensuppe und indischen Gewürzen improvisierte.

Einen Tag vorher

3.Na dann bin ich jetzt schlauer dann kann ich das ja auch ein bissl nightcookern und mit meinen Gewürzen zubereiten. Das wichtigste und auch für mich interessant, ist das marinieren in Joghurt und grillen im Backrohr und dann in der Sosse nachziehen lassen.

4.Einen Tag vorher wird mariniert. Ich schmeiße die Hälfte von Chili, Knofi, Koriander in meinen Reißwolf und lasse alles kleinhacken. Jetzt kommt der Joghurt und von allen Gewürzen eine kräftige Prise rein, und jeweils einen Tl rote und grüne Currypaste dazu. Schnell das Messer mit dem Quirl austauschen und alles vermischen. Ich hole eine meiner Clipboxen und nehme die in grobe Würfel geschnittenen Hähnchenteile hinein, Ich schütte die Joghurtmasse darüber und mische alles vorsichtig mit einem Löffel durch. Ab in den Kühlschrank bis morgen.

D-Day Jetzt kommt das Sössle dran

5.Zuerst hol ich das Fleisch aus der Kühlung. Nach einer halben Stunde beginne ich mit der Sosse. Ich hacke 1 Zwiebel, 1 rote und grüne Chilischote, den Koriander und 1 Stück geschälten Ingwer ganz fein. Danach erhitze ich Sesamöl im Wok und brate diese Mischung scharf an, damit sich Röstaromen bilden. Nach ca 5 Minuten mische ich einen Strang Tomatenmark und einen Strang rote Currypaste unter. Ich brate es noch 2 Minuten weiter an und lösche es dann mit den gehackten Tomaten, dem Joghur und der Kokosmilch ab. Jetzt würze ich mit allen Gewürzen nach, lasse es kurz aufkochen, dann gehe ich auf die kleinste Stufe und lasse alles mit geschlossenem Deckel schmurgeln.

6.Ich heize das Backrohr auf 200 Grad vor. Ich belege ein Backblech mit Backpapier und lege mit einer Zange die marinierten Fleischstücke darauf. Jetzt rein ins Rohr und bei 175 Grad ca 20 Minuten garen. Dann drehe ich die Stücke um und schiebe das Blech in die oberste Schiene und schalte auf Grillen. Nach 7 Minuten sind die Jungs schön braun und ich drehe sie nochmal um damit sie auch auf der anderen Seite noch gegrillt werden. Nach weiteren 7 Minuten nehme ich das Blech raus und hebe sie mit der Zange in die Sosse.

Die indisch-britische und die gegrillt - geschmorte Vereinigung

7.Ich lasse alles bei kleiner Stufe 10 Minuten schmurgeln. Der Hunger ist groß. Der Geruch ist der Hammer, in meiner Küche duftet es wie in den Garküchen in Kalkutta. Man kann Naan-Brot dazu essen, ich reiche Reis dazu. Auch wenn die Engländer da mit reingepfuscht haben. Das ist ihnen gelungen. Ich fand es wirklich saulecker. Die Schärfe war genau richtig und das Fleisch war trotzdem es in der Soße nachgezogen hatte außen knusprig und innen ganz zart. Ich denke das macht auch der Joghurt aus. Probiert es mal aus, diese multikulturelle Vereinigung aus der alten Welt und dem Orient. Guten Appetit oder बॉन एपेतीत Bŏna ēpētīta wie die Inder sagen. .

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