Gebratenes Rinderfilet mit Röstzwiebeln und angratinierten Süßkartoffeltalern

30 Min leicht
( 2 )

Zutaten

Zutaten für 2 Personen
Rinderfilet 400 Gramm
Rote Zwiebel 1
Batate (Süßkartoffel) 1
Olivenöl 200 ml
Rapsöl 7 EL
Knoblauchzehen 2
Emmentaler 50 Gramm
Salz etwas
Pfeffer etwas
Kräuterbutter etwas
Nährwertangaben: Angaben pro 100g
kJ (kcal)
1997 (477)
Eiweiß
12,1 g
Kohlenhydrate
0,0 g
Fett
48,4 g

Zubereitung

1.Ein Gericht für Sonntage: Man beginne mit der Zubereitung der Süßkartoffel, da diese am längsten dauert. Je nach Sorte sind diese unterschiedlich groß - in meinem Fall genügte die Verwendung einer Einzigen, bei kleineren Exemplaren könnten auch mehrere erforderlich sein. Die Süßkartoffel schälen und in nicht ganz fingerdicke Scheiben schneiden. Sie von beiden Seiten kräftig salzen und pfeffern. Reichlich (bei den Mengenangaben habe ich mit 6 EL gerechnet) Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und die Scheiben in das sehr heiße Öl legen. Während des Gar-Prozesses tritt aus der Süßkartoffel möglicherweise eine weißliche Flüssigkeit aus, die dann karamelisiert - dies ist allerdings ein gewünschter Effekt.

2.Nach etwa zehn Minuten die Süßkartoffelscheiben einmal wenden und von der anderen Seite weitere 10 Minuten anbraten. Die Temperatur schließlich auf die niedrigste Stufe herunterregeln und auf jede der Scheiben einen kleinen Würfel Emmentaler geben. Während der Zubereitung des Rinderfilets sollte dieser dann in der Rest- und Warmhaltehitze der Pfanne langsam schmelzen.

3.Das Rinderfilet sollte vor seiner Zubereitung im Idealfall über Nacht in reichlich Olivenöl, zwei geschälten und angedrückten Knoblauchzehen und ebenfalls reichlich Pfeffer eingelegt werden. Wenn das Öl das Rinderfilet dabei ganz bedeckt, kann das ganze auch außerhalb des Kühlschrankes geschehen, bei geringerer Menge oder warmen Temperaturen ist dieser jedoch vorzuziehen. Wer im Besitz eines Vakuumiergerätes ist, kann das Fleisch auch mit der Marinade einschweißen. Bei allen anderen genügt (wie auch in meinem Fall) die gemeine Tupperdose.

4.Sollte das Fleisch im Kühlschrank gewesen sein, empfielt es sich, es eine Stunde vor seiner Zubereitung herauszunehmen. Anschließend etwas Rapsöl in einer Pfanne stark erhitzen und das Steak von jeder Seite (jeweils nur einmal) anbraten. Was die Garzeit angeht, kann an dieser Stelle aufgrund unterschiedlicher möglicher Dicke des Filets kein universeller Tipp gegeben werden. Für Fleisch, das etwa zwei Finger breit ist, empfehle ich ein beidseitiges scharfes Anbraten von jeweils etwa drei bis vier Minuten. Anschließend sollte es in Alufolie eingewickelt und im Ofen bei niedriger Temperatur weitere drei bis vier Minuten fertiggaren bzw. nochmal durchziehen.

5.Während dieser Zeit eine rote Zwiebel grob zerkleinern und in der Pfanne, in der vorher das Fleisch gebraten wurde rösten. (Die Pfanne zwischenzeitlich nicht reinigen.) Das Gericht kann jetzt serviert werden. Wer mag, kann sich aus dem Fleischsaft, der sich nach der Zeit im Ofen in der Alufolie befindet, noch eine Soße einköcheln lassen. Ich empfehle die klassische Variante mit Kräuterbutter. Viel Spaß beim nachkochen!

Kochboxen entdecken

Auch lecker

Kommentare zu „Gebratenes Rinderfilet mit Röstzwiebeln und angratinierten Süßkartoffeltalern“

Rezept bewerten:
5 von 5 Sternen bei 2 Bewertungen
Jetzt Rezept kommentieren
Lade...

Weitere Vorschläge zu
„Gebratenes Rinderfilet mit Röstzwiebeln und angratinierten Süßkartoffeltalern“