Orientalischer Backofenkürbis

11 Std 30 Min leicht
( 71 )

Zutaten

Zutaten für 2 Personen
Hokkaido-Kürbis 2 Stück
Möhren gerieben 100 Gramm
Zwiebel frisch 30 Gramm
Kichererbsen getrocknet 100 Gramm
Couscous 150 Gramm
Korinthen 90 Gramm
Aprikose getrocknet 50 Gramm
Cashewnuss geröstet und gesalzen 80 Gramm
Harissa-Paste 30 Gramm
Sesampaste Tahine Tahina 200 Gramm
Walnussöl 4 EL
Koriandersamen 1 TL
Schwarzkümmel 0,5 TL
Limone 1 Stück
Joghurt fettarm 500 Gramm

Zubereitung

1.Alle Arbeiten bis auf das Backen können am Vortag erledigt werden, so daß man sich seinen Gästen widmen kann. Die Kichererbsen in reichlich kaltem Wasser einweichen. Den Joghurt mit Salz vermischen, in ein sauberes Tuch geben und in einem Sieb über einer Schüssel im Kühlschrank abtropfen lassen. Die Molke kann zum Brotbacken verwendet werden.

2.Den Kürbis waschen, schadhafte Stellen ggf. wegschneiden. Von der Seite mit dem Stielansatz einen Deckel abschneiden, der so tief angesetzt werden muss, dass man die Kerne und das Heu mit einem Esslöffel bequem herauslösen kann. Das Innere herausschaben, das Heu weg werfen und die Kerne in kaltem Wasser von dem restlichen Fruchtfleisch ablösen. Kerne auf Küchenpapier trocknen lassen.

3.Das Schneiden des Deckels sollte man zu zweit machen. Er ist auch im reifen Zustand außerordentlich hart. Alternativ kann man den Kürbis am Tage der Zubereitung für etwa 15 Minuten bei 160 Grad Umluft in den Backofen geben und dann erst nach einer kurzen Abkühlphase den Deckel abschneiden. Geht wesentlich leichter, aber auf den Spaß, die gerösteten Kürbiskerne als kleinen Snack genießen zu können, muß man dann vorerst verzichten.

4.Das Schneiden des Deckels sollte man zu zweit machen. Er ist auch im reifen Zustand außerordentlich hart. Alternativ kann man den Kürbis am Tage der Zubereitung für etwa 15 Minuten bei 160 Grad Umluft in den Backofen geben und dann erst nach einer kurzen Abkühlphase den Deckel abschneiden. Geht wesentlich leichter, aber auf den Spaß, die gerösteten Kürbiskerne als kleinen Snack genießen zu können, muß man dann vorerst verzichten.

5.Schale der Limone abreiben, die Frucht quer halbieren und den Saft auspressen und im Kühlschrank aufbewahren. Kürbis ebenfalls im Kühlschrank aufbewahren.

6.Wer einen leichten Alkoholtouch liebt, kann jetzt noch die Rosinen in Cointreau, Weinbrand oder anderem Alkohol über Nacht einweichen.

7.Am nächsten Tag das Einweichwasser von den Kichererbsen abgießen und diese etwa 1 Stunde kochen. Bitte kein Salz zugeben, denn das führt zu einer wesentlich längeren Garzeit, ähnlich wie bei Linsen. Ggf. Packungsanweisung hinsichtlich der Garzeit beachten. Gegarte Erbsen in einem Sieb abtropfen lassen.

8.Backofen auf 160 Grad (Umluft) vorheizen.

9.Backblech mit Öl einreiben. Prüfen, ob der Kürbis senkrecht stehen kann, sonst auf der dem Stielansatz gegenüber liegenden Seite ein Stückchen abschneiden. Das Kürbisinnere mit etwas Öl ausreiben und dann salzen. Deckel aufsetzen und den Kürbis auf mittlerer Schiene je nach Größe ca. 50 Minuten backen.

10.Wer Tahina selbst machen möchte, röstet in der Zwischenzeit etwa 100 Gramm Sesamkörner in einer Pfanne ohne Fett und zermahlt sie dann im Mörser. Alternativ kann man sie auch in der Küchenmaschine (Moulinette pp.) zerkleinern, bis eine Art Sesammehl entstanden ist. Den Limettensaft und einen gestrichenen TL Salz zugeben. Unter Zugabe von Sesam- oder auch Walnussöl zu einer cremigen Dip-Paste verrühren.

11.Den Joghurt, der jetzt zu einer Art Frischkäse (Labane) geworden ist, ggf. mit etwas Walnuss- oder Sesamöl glatt rühren. Es bleiben von 500 Gramm Joghurt nur etwa 120 Gramm Labane übrig.

12.Die getrockneten Aprikosen in feine Streifen (Julienne) schneiden.

13.Zwiebeln schälen und fein würfeln. Möhren schälen und fein reiben. Zwiebelwürfel mit etwas Öl in der Pfanne ca. 5 Minuten anbraten, dann die geriebenen Möhren zugeben und den Pfanneninhalt noch einmal 5 Minuten schwenken. Couscous, Kichererbsen, Korinthen, Cashewkerne, 100 Gramm Tahina, Aprikosenjulienne und ca. 300 ml Wasser zugeben. Alternativ kann hier auch mit Weisswein, Gemüsefond und/oder Orangensaft gekocht werden. Nach Belieben salzen und pfeffern. 3 Minuten bei geringer Hitze köcheln, dann die Pfanne von der Herdplatte nehmen und den Inhalt 20 Minuten quellen lassen.

14.Kürbiskerne in ein geeignetes Gefäß (etwa einen Schüttelbecher) geben und mit Walnußöl beträufeln. Einige Male schütteln, so daß sich das Öl möglichst gleichmäßig verteilt und die Kerne gesalzen werden können. Ein Backblech mit etwas Öl einreiben und die Kürbiskerne darauf legen. Nach Belieben salzen. Man kann sie selbstverständlich auch ohne Öl und Salz in einer Pfanne rösten.

15.Die Couscousmasse in den Kürbis füllen, den Deckel aufsetzen und den Kürbis noch einmal 15 bis 20 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen backen. Das Blech mit den Kürbiskernen auf die untere Schiene geben. Nach etwa 10 Minuten das Backblech mit den Kürbiskernen herausnehmen und die Kerne mit Hilfe von 2 Teelöffeln umdrehen. Garprobe des Kürbisses mit einem spitzen Messer.

16.Kürbisse aus optischen Gründen ggf. bei Tisch in Portionen aufteilen. Tahina, Labane und Harissa getrennt dazu reichen, so dass sich jeder selbst bedienen kann. Wer will, kann dazu frisch aufgebackenes Fladenbrot oder Naanbrot servieren. Bietet sich an, weil der Backofen ja ohnehin heiß ist.

17.Anmerkungen: Die kleineren Kürbisse sind schmackhafter und haben ein festeres Fruchtfleisch. Tahina kann man auch ganz gut selbst herstellen, indem man helle oder schwarze Sesamkerne in der Küchenmaschine zerkleinert und unter Zugabe von Sesam- oder Walnussöl zu einer glatten Paste verarbeitet.

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