Vietnamesische Hähnchenschenkel mit Zitronenreis

leicht
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Zutaten

Zutaten für 5 Personen
Hähnchenkeule 1500 Gramm
Basmati-Reis 300 Gramm
Geflügelfond 500 ml
Teriyaki Sauce 100 ml
Knoblauchzehen 3 Stück
Zitrone unbehandelt 1 Stück
Honig flüssig 1 EL
Chilisoße (Sambal Oelek) 2 TL
Butter 2 EL
Distelöl (Safloröl) 5 EL
Pfefferkörner grün eingelegt 10 Stück
Gefrierbeutel 3 Liter 1 Stück
Salz etwas

Zubereitung

1.Schale der unbehandelten Zitrone abreiben und den Saft auspressen.

2.Salz, zerquetschte Pfefferkörner, Sambal Oelek, Honig, 2 EL Zitronensaft, Teriyaki, gehackten Knoblauch mit dem Öl zu einer Marinade vermischen. Hähnchenkeulen (TK-Ware ggf. auftauen lassen) waschen, mit Küchenkrepp trockentupfen und in einen großen Gefrierbeutel geben, die Marinade zugeben, den Beutel mit so wenig Luft wie möglich dicht verschließen und am besten über Nacht im Kühlschrank (mindestens 5 - 10 Std.) durchziehen lassen. Besitzer eines Schweißgerätes, das auch noch ein Vakuum erzeugt, sind hier natürlich klar im Vorteil. Die anderen müssen sich mit Verschlussclipsen vielfältigster Art herumschlagen. Ich selbst verwende für diese Zwecke meist kleine Kabelbinder, mit denen der oben mehrfach gefaltete Beutel absolut dicht verschlossen werden kann. Die kleinen mit Papier ummantelten Drähtchen kann ich nur denen empfehlen, die das Risiko lieben und in Kauf nehmen, die Marinade am nächsten Morgen im Kühlschrank und auf dem Fußboden vorzufinden. Falls möglich, den Beutel gelegentlich wenden, damit die Marinade gleichmäßig in das Fleisch einziehen kann. Ihr braucht aber deswegen nicht nachts aufzustehen.

3.Am nächsten Tag Backofen vorheizen auf ca. 170 Grad bei Ober- und Unterhitze. Bei Umluft oder Heißluft genügen 150 Grad. Den Inhalt des Gefrierbeutels in einen Bräter oder eine geeignete Auflaufform geben (bitte nicht übereinander stapeln) und 45 Minuten ohne Deckel backen, dabei gelegentlich mit dem Bratensaft beträufeln. Die letzten 10 – 15 Minuten den Grill einschalten, damit die Haut schön kross wird.

4.Backofen auf 50 Grad herunterschalten, die Hähnchenkeulen aus dem Bräter nehmen, die Flüssigkeit in eine Schale geben, die Hähnchenschenkel wieder in den Bräter geben und Keulen sowie Sauce warm halten. Die Hühnerschenkel verlieren je nach Qualität auch noch Flüssigkeit und / oder Fett. Ggf. müsst ihr den Bratensaft noch etwas einkochen. Er eignet sich gut zum Mischen mit dem Reis. Man kann aber selbstverständlich auch Sojasauce nehmen und nach Belieben mit Sambal Asam, Asli, Badjak, Belado, Bawang, Belachan, Brandal, Dapur, Djahe, Djeruk, Ebi, Gledek, Goreng, Kangkong, Katjang Kemiri , Manis, Oelek, Padang, Pecel, Pepesan, Peteh, Pedis, Rawit, Setan, Sotong, Taotjo, Telur oder Trassi (uuuuups, hab ich sie jetzt alle?) würzen.

5.Den Basmatireis 20 Minuten vor Ende der Garzeit der Hähnchenkeulen in einem Topf mit der Hühnerbrühe zum Kochen bringen, nach Belieben salzen und 5 Minuten durchkochen. Dann die Herdplatte ausschalten, den restlichen Zitronensaft und die abgeriebene Schale beifügen, alles vermischen, den Deckel auflegen und 15 Minuten auf der noch heißen Herdplatte quellen lassen. Das funktioniert natürlich nur, wenn ihr einen Topf mit gutem Boden benutzt. Wenn ihr noch Emailletöpfe habt, müsst ihr den Reis halt wie gewohnt kochen.

6.Kurz vor dem Servieren die Butter mit dem Reis vermischen und anrichten.

7.Dies ist ein sehr kostengünstiges Essen, das auch nur relativ wenig Arbeit macht. Die Hähnchenschenkel (TK-Ware) haben nur 2,49 Euro gekostet. Beim Geflügelfond gibt es auch ab und zu Sonderangebote bei den großen Discountern. Hilfsweise kann man auch gekörnte Brühe verwenden.

8.Wer nicht gern Fleisch am Stiel isst, kann selbstverständlich Hühner-, Enten- oder Putenbrust verwenden. Das ist zu empfehlen, wenn ihr dieses Gericht für Gäste zubereitet, deren Essgewohnheiten ihr nicht genau kennt. Viele Leute schämen sich, so ein Teil mit beiden Händen anzufassen und wie ein Kannibale abzukauen. Auch Ästheten soll es ja geben. Zudem entfällt das lästige Ausspucken von irgendwelchen Knorpelteilen.

9.Teriyaki-Sauce stammt aus der japanischen Küche und enthält in der Regel neben dem Hauptbestandteil Sojasauce Rotwein, süßen Reiswein (Mirin) oder auch Sake; Außerdem Zucker, Essig und Gewürze. Statt dieser Sauce kann man natürlich auch Sojasauce verwenden. Da Teriyaki aber leicht süßlich schmeckt, fand ich sie zu diesem Gericht passender.

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