Was braucht man alles für Raclette?

Raclette-Pfännchen mit Käse
Raclette ist echt abwechslungsreich - und extrem lecker. © iStockphoto

Checkliste: So wird es der Raclette-Abend lecker und entspannt

Gibt es in der kalten Jahreszeit etwas Schöneres als einen Raclette-Abend mit Familie und Freunden? Wir finden, nein! Der kulinarische Klassiker ist nicht nur unglaublich gesellig und kulinarisch abwechslungsreich, er lässt sich auch stressfrei vorbereiten. Wir verraten Ihnen, wie Ihr Raclette ein voller Erfolg wird.

Setzen Sie bei den Zutaten auf Abwechslung: Beim Raclette ist alles erlaubt, was schmeckt

Kulinarisch ist beim Raclette alles drin. Jeder kann sein Pfännchen für das Raclette-Gerät* nach Lust und Gaumenlaune befüllen und mit Käse überbacken. Die Klassiker sind natürlich Champignons, Zwiebeln, Schinken, Ananas, Tomaten oder Mais. Aber auch andere Gemüse- und Obstsorten wie Zucchini oder Bohnen, Äpfel oder Birnen sowie Meeresfrüchte, Fleisch oder Tofu eignen sich für ein leckeres Raclette.

Lassen Sie bei der Wahl der Zutaten Ihrem Einfallsreichtum einfach freien Lauf. Das gleiche gilt für Saucen und Dips. Von Kräuterbutter über Knoblauch-Quark und Curry-Dip bis zu Cocktail- oder Piri-Piri-Sauce: Erlaubt ist, was schmeckt!

Der King des Raclette-Abends: Auf den richtigen Käse kommt es an

Raclette Käse
Raclette Käse im Pfännchen. © iStockphoto

Die allerwichtigste Zutat ist natürlich der Käse. Für Raclette-Traditionalisten kommt hier selbstverständlich nur der gleichnamige Käse auf den Tisch. Man kann ihm komplett als Laib kaufen oder schon fertig geschnitten. Raclette-Käse ist etwa sechs Monate gereift und kommt mit einem Fettgehalt von 50 Prozent und mehr daher. Das macht ihn beim Schmelzen so schön cremig. An dieser Stelle sei ein Wort zur Rinde erlaubt: Sie muss nicht entfernt werden und kann bedenkenlos mitgegessen werden.

Experimentierfreudigere Zeitgenossen können auch mal andere Käsesorten als den Raclette-Käse ins Pfännchen* legen. Hauptkriterium: Der Käse sollte gut schmelzen und aromatisch sein. Wie wäre es daher beispielsweise mit Ziegenkäse, Camembert, Mozzarella, Bergkäse, Gouda oder Gorgonzola? Prinzipiell sind auch hier geschmacklich keine Grenzen gesetzt. Bieten Sie doch einfach eine Mischung verschiedener Käsesorten zum Raclette an – Ihre Gäste werden die Abwechslung zu schätzen wissen.

Fleisch, Meeresfrüchte oder Wurst auf dem Raclette-Grill – lecker!

Auch wenn es bei Raclette hauptsächlich um Käse geht, gehört für viele eine gute Portion Fleisch oder leckere Meeresfrüchte zu einem gelungenen Essen dazu. Dies bietet sich insbesondere an, wenn Ihr Gerät - wie Raclette-Grills* - über eine Metall- oder Steinplatte zum Grillen verfügt. Für die Grillplatte passt alles besonders gut, was sich zum Kurzbraten eignet. Auch hier gilt: Die Vielseitigkeit macht’s. Kaufen Sie, was Sie gerne essen und fragen Sie Ihre Gäste, was sie mögen. Rind, Schwein, Geflügel? Oder doch lieber Meeresfrüchte wie Garnelen oder Shrimps? Besondern beliebt bei den kleinen Gästen: Wurst. Egal ob Wiener, Knackwurst, Salami oder Schinken. In Kombination mit dem Käse, ein echter Renner!

Raclette-Beilagen: Es müssen nicht immer Kartoffeln sein!

Als sogenannte Sättigungsbeilage dienen klassisch Kartoffeln. Aber auch Nudeln und Gnocchi sind bestens geeignet. Und wer es mexikanisch mag, kann Tortilla-Chips auf den Tisch stellen. Auch frisch gebackenes Brot, Ciabatta oder Kräuterbaguette und ein erfrischender Salat machen sich hervorragend als Beilagen.

Raclette-Einkaufsliste: Wie viel von welchen Zutaten?

Reichlich gedeckter Tisch für ein leckeres Raclette
Raclette -Gerät mit verschiedenen Zutaten. © giannip

Das Wichtigste bei der Vorbereitung des Raclettes ist die Anzahl der Gäste. Danach richtet sich nämlich die Größe des Gerätes. Schließlich sollte jeder Gast mindestens ein Pfännchen haben. Gute Esser nehmen auch gerne zwei. Die Menge der Zutaten ist ebenfalls abhängig von der Anzahl der Gäste. An diesen Angaben (pro Person) können Sie sich für Ihren Einkauf orientieren:

  • Käse: 200 bis 250 Gramm
  • Pellkartoffeln/Beilagen: 150 bis 200 Gramm
  • Fleisch: 120 bis 150 Gramm
  • Gemüse: 150 bis 200 Gramm

Gute Vorbereitung ist das halbe Raclette

Ein gemütlicher Raclette-Abend hat viele Vorteile. Abgesehen von der variantenreichen geschmacklichen Komponente, können die Gastgeber die ganze Zeit mit am Tisch bleiben. Gespräche und die gemütliche Stimmung werden zu keiner Zeit unterbrochen. Auch die Vorbereitungen lassen sich stressfrei gestalten. So kann der Großteil der Zutaten – alles in Gläsern und Dosen – und Kartoffeln oder Nudeln bereits in der Woche vorher einkauft werden. Der Käse und frisches Gemüse oder Obst schon ein bis zwei Tage zuvor. Empfindliche Zutaten wie frisches Fleisch oder Meeresfrüchte kauft man allerdings idealerweise erst am selben Tag. Schnippelarbeiten und weitere Vorbereitungen fürs Raclette lassen sich in Ruhe, lange bevor die Gäste eintreffen, umsetzen und auch der Tisch kann vorab gedeckt werden.

Ein bis zwei Stunden vorher:

  • Raclette-Gerät aufbauen und Tisch decken
  • Zutaten aus Dosen und Gläsern abgießen und in Schüsseln verteilen
  • Frisches Gemüse oder Obst putzen, kleinscheiden und in Schüsseln verteilen
  • Den Käse auf Platten oder Tellern anrichten

Alles bis zum Beginn des Essens abdecken und kaltstellen

30 bis 15 Minuten vorher:

  • Beilagen wie beispielsweise Kartoffeln kochen, abgießen und auf dem Herd warmstellen

Kurz vor dem Essen

  • Fleisch und Meeresfrüchte schneiden bzw. vorbereiten und auf Tellern oder Schüsseln verteilen

Jetzt heißt es nur noch: Gäste empfangen, Getränke anbieten, Raclette anschmeißen und den Abend genießen. Guten Appetit!

Raclette-Rezepte: Wie wäre es denn mal mit einer süßen Variante?

Meistens kommt der Pfännchen-Spaß in der herzhaften Variante auf den Tisch. Ein echter Raclette-Geheimtipp ist die süße Variante mit Schokolade, Bananen und Marshmallows. Neugierig geworden? Hier haben wir unser süßes Lieblings-Raclette-Rezepte für Sie zusammengestellt.

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