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Trocken, nein Danke?!

Trocken, nein Danke?!

Trocken, nein Danke?!

Liebe Trockenweinverächter aufgepasst: Wir wollen nicht, dass Ihr die Bandbreite an wunderbaren Weinen, welche als „trocken“ deklariert werden, verpasst! Daher liegt uns dieser Beitrag sehr am Herzen. Und zwar bedeutet trocken nicht gleich trocken! Was den Gaumen austrocknet und manchmal irrtümlich als trockener Wein verstanden wird, können die Gerbstoffe, oder auch Tannine genannt, sein. Die Geschmacksangabe auf dem Etikett bezieht sich jedoch auf den Zuckergehalt. Der Anteil von Zucker, auch Restzucker genannt, kann in einem trockenen Wein von 0 g/l bis max. 9 g/l variieren.

Ein kleines Gramm mehr als 9 und der Wein wird schon als halbtrocken oder feinherb deklariert. Oft wird auch vergessen, dass der Säuregehalt im Wein die Geschmacksempfindung deutlich beeinflusst. Ist dieser in einem trockenen Wein gering, schmeckt der Wein süßlich, auch wenn der Zuckergehalt gar nicht hoch ist. Ebenso kann Glycerin, den Geschmack süßlich beeinflussen. Glycerin ist Zuckeralkohol, den ihr im Glas an den sogenannten Schlieren oder Kirchenfenster wiedererkennen könnt. Zusammengefasst möchten wir Euch also ans Herz legen, den trockenen Weinen eine Chance zu geben, denn es könnte unter ihnen Euer neuer Lieblingstropfen sein.