Britin erklärt Blutwurst zum 'Superfood': Wunderwaffe für den Körper?

Das steckt in der Superwurst

Es passiert selten, dass die Engländer Trends in Sachen Ernährung setzen. Aber bei diesem Thema haben sie eindeutig die Nase vorn: Die Journalistin Anucyia Victor der britischen 'DailyMail' hat die Wurst zum Superfood erklärt. Was in Großbritannien regelmäßig zum Frühstück verspeist wird, soll also nun hip sein. Wir fühlen der Wunderwurst mal auf den Zahn.

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Blutwurst ein sogenanntes Superfood? Genau genommen gibt es für Superfood keine offizielle oder rechtlich bindende Definition. Das Oxford English Dictionary übersetzt es als "ein nährstoffreiches Lebensmittel, das als für Gesundheit und Wohlbefinden besonderes förderlich erachtet wird." Darum ist die Bezeichnung Superfood durchaus mit Vorsicht zu genießen.

Aber die Blutwurst hat es durchaus in sich: Sie steckt voller Proteine, Kalium, Magnesium, Eisen, Kalzium und Zink. Alles wertvolle Nährstoffe, die dafür sorgen, dass unsere Blutzellen gesund sind und wir nicht unter Blutarmut leiden. Eisen wirkt beispielsweise der Frühjahrsmüdigkeit entgegen und hilft beim Konzentrieren. Außerdem ist sie beinah Low Carb.

In Übersee wird die Blutwurst in Scheiben geschnitten und gebraten. Man kann sie aber genauso grillen oder sogar frittieren. Vor allem regional gibt es Unterschiede. Während die Blutwurst im Süden Deutschlands dick in Scheiben geschnitten zur kalten Platte gehört, wird sie im Kölner Raum Flönz genannt und mit Zwiebelringen serviert. Man kann die Wurst auch erwärmen und mit Sauerkraut und Kartoffeln zubereiten. In Frankreich setzt man auf Kontraste: Die Blutwurst wird mit Apfelmus oder mit gebratenen Apfelscheiben gegessen.

Diese Lebensmittel sind übrigens auch zu den Superfoods des Jahres 2016 ausgewählt worden: Algen, Schwarze Bohnen, Avocado-Öl, Hirse und Birkenwasser.

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